Chiana incoming

Durka der Schreckliche

Das rheinische Dreieck schlägt zu. Mary, Raphael und Tim besprechen diese vollgepackte Episode, in der es eben nicht nur um Durkas und Rygels gemeinsame Foltervergangenheit geht sondern auch um ein seltsam steifes Völkchen genannt Nebari und deren attraktive Vertreterin Chiana, die ab sofort auf der Moya auch dabei ist.

Durka hat die Haare schön

Aber eins nach dem anderen

Alles beginnt mal wieder mit Moyas Schwangerschaftsattitüden, die eine ungeplante Stellarbeschleunigung und den ebenso ungeplanten und abrupten Stopp derselben verursachen. Leider rammen sie beim Wiedereintritt in den Raum ein kleines Shuttle, deren Besatzung sich als ein blauer Elvis, eine blaugraue Gefangenene und einen ehemaligen Ex-Kommandeur der Peacekeeper herausstellt.

Letzterer wurde gehirngewaschen und trägt jetzt lange silberne Haare, die Raphael ausnehmend gut gefallen. Leider verliert er diese Haarpracht im Laufe der Folge, aber auch der anhängende Herr selber geht uns wieder verloren.

Enggepackte Handlung

Die Nebari sind also für die Zerstörung der Zelbinion verantwortlich, das ist interessant.

Elvis in the house

Scheint also eine Macht zu sein, die man ernst nehmen muss. Chianas Charakter war eigentlich nicht auf lange Sicht für Farscape angelegt, sollte sie doch eigentlich an dem Schuss den sie verpasst bekommen hat, sterben. Aber glücklicherweise haben sich die Produzenten der Show entschieden, sie dabei zu lassen. Wir sind der Meinung, man merkt bereits in dieser ersten Folge mit ihr, wie gut sie zur Crew dazu passt und wie sie das Beziehungsgeflecht mit neuer Spannung aufladen kann.

Für Zhaan ist sie zwar nur ein Balg, aber für Rygel eine kriminelle Komplizin, für John Schwester und für Aeryn Freundin. Das wird sich aber wohl noch entwickeln.

Durka hatten wir eigentlich für tot gehalten. Die Erklärung, warum er überlebt hat hinkt etwas. Warum nur hat er auf der Zelbinion ein Verwirrspielt mit Ersatzleiche inszeniert, wenn er doch eigentlich nur per Fluchtkapsel abgehauen ist? Dafür war wirklich noch Zeit?

Zunächst noch ängstlich, der gefolterte Rygel

Interessant und sehenswert ist auf jeden Fall, wie Rygel ihn gedanklich demontiert und ihm dann endlich nach 50 Zyklen auch in der Realität die Wahrheit sagt. Denn er hat ihn nicht gebrochen, trotz Folter und Demütigung. Und für ihn ist Durka nicht mehr beängstigend denn er ist eigentlich nur lächerlich. Diese Ehrlichkeitseinlage von Rygel hat uns sehr gut gefallen. Auch wenn es für Aeryn nicht unbedingt die Situation verbessert hat, gewinnt der Dominar dadurch doch weiter Profil.

Supergut

Die Kamerafahrten in dieser Folge sind großartig, endlos lange Flure mit der Handkamera bis in die Szene hinein. Niemals hat die Moya so groß und echt gewirkt wie in dieser Folge, in der die Grenzen des Soundstages aufgehoben werden und man sich völlig in der Realität wähnt.

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2/5
avatar Mary
3/5
avatar Raphael
2,5/5

Behind the scenes of Farscape


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avatar Tim
2/5
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3/5
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2,5/5

Eine Nacktschnecke wird König

Endlich wird er mal hofiert, der Dominar

10114 – Das Wunder von Acquara

Sturm im Lande, am Abend des Rosenmontag trifft sich die Frell-Crew, Juliane, Sven und Tim um über diese faszinierende Folge zu sprechen. Der arme Raphael wollte eigentlich auch insbesondere bei dieser Folge gerne mitmachen, hat aber zeitlich leider nicht gepasst.

Erfahren wir doch heute etwas über die Hintergründe des ausschweifenden hynerianischen Reiches, dessen Souverän zufälligerweise ein Mitglied der Moya-Besatzung ist. Rygel darf also ein wenig dynastische Luft schnuppern, aber erst am Ende der heutigen Folge. Der Weg dahin ist steinig und schwer.

Der schwangere Leviathan ist schuld

John macht auf Robinson Crusoe

John hat keinen Nerv auf der Moya dabei zu helfen, Moyas Schwangerschaftverstopfungen zu beseitigen, also steigt er in seinen Gleiter und macht einen kleinen Rundflug um mal runterzukommen. Leider entscheidet Moya in dem Moment auf Stellarbeschleunigung zu wechseln und John zurück zu lassen. 3 Monate später findet ihn die zurückgekehrte Moyacrew auf einem bewohnten Planeten unter lauter buntgekleideten Leuten, die in einem schwierigen Staatsgeflecht aus Religion und knallharten Gesetzen leben.

Ja, ich fummele einfach mal ziellos mit diesem Metallspies in Deiner Wunde herum…

Die Kostüme in dieser Folge hätten dem jüngst verstorbenen Karl Lagerfeld vermutlich die Tränen in die Augen getrieben… Vor Abscheu! 😉 Soviel Lila, soviel Polyester, soviele Assecoirs. Wir sehen großzügig darüber hinweg und erfreuen uns an Johns Angelversuchen. Mit einer selbstgebastelten Mischung aus Angel, Harpune und Armbrust fängt er einen überdimensionierten Wasserkäfer. Anscheinend eine der Hauptnahrungsquellen der Einheimischen. Später gibt es dieses Viech auch als Dörrfleisch zu futtern. Wir freuen uns über dieses wasserdichte Puppet, dass noch so herrlich strampelt, während es John aus dem Wasser zieht.

Eigentlich ein netter Typ, der Grandeur. Mit seiner Tochter und der fiesen Priesterin.

Seine Auseinandersetzungen auf der zwischenmenschlichen Ebene mit dem Dorfschläger, seiner fiesen Priestermutter und der anschmachtenden Häuptlingstochter ziehen sich etwas und die ständigen Kämpfe und Versuche John zu diskreditieren und den Häuptling zu manipulieren strengen uns etwas an.

Live & Chat

Diese Ausgabe des Frellpodcasts haben wir parallel auch live gesendet. Die dort zuhörenden User wurden mit Bildmaterial aus der Folge versorgt. So auch z. B. von Johns Robinson-Crusoe-Vollbart, den wir wirklich sehr übel fanden. Diese Meinung wurde allgemein geteilt. 😉

Gottseidank ist Rygel da

Ja, nicht die ganze Zeit easy living für Rygel

Rygel und D’argo sind auf dem Planeten eingetroffen um John zu retten. Leider saugt etwas auf dem Planeten allen technischen Anlagen die Energie ab so dass sie jetzt zu dritt gestrandet sind. Wir erleben supergute Laufszenen von Rygel, denn sein Schwebethron liegt als totes Stück Schrott irgendwo am Strand herum, also muss seine Eminenz die eigenen Füsschen bewegen.

Wir sind alle angetan von der Wendung, die die Folge nimmt, als sich herausstellt, dass Rygel der Dominar dieser gestrandeten Bevölkerung ist. Einer seiner Vorfahren hatte sie dort eingesperrt durch das Energiefressergerät. Warum ist nicht ganz klar, aber Rygel kann es außer Kraft setzen und Gottgleich mit seinem Schwebethron emporfahren um ganz nebenbei die Prophezeihung der Dorfgemeinschaft zu erfüllen und Ihnen dadurch die Freiheit zu geben, den Planeten verlassen zu können.

Nitpicking

Es ist getan. Das Volk wurde von seiner Eminenz befreit. Kleine Patschepfoten schalten böses Energiefressergerät aus.

Uns gefällt der emanzipierte Ansatz der Gesellschaft. Die Frauen sind gleichberechtigt und auch der Häuptling kann seiner Tochter keinen Ehemann vorschreiben. Das entscheidet sie selber.

Ungewöhnlich, dass die Moyacrew John 3 Monate lang gesucht hat. Die waren doch zuletzt alle sehr egoistisch und davon ist eigentlich in dieser Folge nur noch etwas bei Zhaan zu spüren, die sich doch recht agressiv mit Aeryn anlegt. Beide haben wohl auch etwas Angst davor, am Ende die beiden einzigen verbliebenen auf der Moya zu sein. Das würde Mord und Totschlag geben.

D’Argo hat zwei Herzen. Das wussten wir bisher nicht.

Das Dorf ist schön gebaut. Achtet mal auf den kunstfertig geklöppelten Eingangsbogen aus Zweigen. 😉

Aus dem Cast verlinkt

Jeremiah Johnson

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3/5
avatar Juliane
3/5
avatar Sven
3,5/5



 


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3/5
avatar Juliane
3/5
avatar Sven
3,5/5

Blau blau blau – Der Wahnsinn der Delvianerfrau

Die dunklen Impulse

John ist übrigens verheiratet.. Dürfen wir vorstellen? Alex!

“Du bist das Süßeste, was ich seit gestern abend geküsst habe.” So kitschig klebrig beginnt diese Folge, die weithin als die schlechteste überhaupt bei Farscape gilt.

So richtig haben das Juliane und Raphael anscheinend vorher nicht realisiert, waren sie doch sofort bereit mit Tim über diese besondere Folge voller blauer Leute zu sprechen. Groooßer Fehler! 😉

Zugegeben, das war die erste Folge die ein wenig alkoholische Begleitung bei der Besprechung brauchte, die Handlung ist dermaßen verschwurbelt umfangreich dass es anders nicht zu ertragen gewesen wäre.

Gib mir Deine dunklen Impulse. Ich bin doch Deine Freundin!

Der Notruf eines gestrandeten delvianischen Tempelschiffes verführt Moya zu einer unangekündigten Stellarbeschleunigung, mit der Folge dass alle aus ihren Betten heraus fallen und man sich im jeweils individuellen Schlafgewand auf der Kommandoebene trifft.

Und das sind dann auch eher die lustigen Momente dieser Folge: Aeryn Sun, die eine Boxershorts von John trägt, und sich damit herausredet, dass sie ja gar nicht John gehört, da “Calvin” drin steht. Rygel XVI mit seinem niedlichen kleinen Samtmorgenmäntelchen und Ka D’Argo  im schwarzen Jogginganzug.

Nachwuchspriester Tuzak und Lorana

Anscheinend haben alle vom letzten mal geträumt, als sie mit einem Partner Beischlaf hatten. Und damit geht’s auch schon los mit der Schwurbelei.

Eigentlich gute Ideen, zum Beispiel die spezielle Nahrungsquelle im Tempelschiff, die ein aquatisches Lebewesen, halb Pflanze, halb Fisch produziert, versetzt Sushifan Raphael nicht zu Begeisterungsstürmen.

Auch die sich zum Verwechseln ähnlichen Delvianer bringen nicht mehr Zufriedenheit, geschweige denn Transparenz in die Handlung.

Verschmilz mit mir und sieh dich so wie ich dich sehe!

Soviel haben wir verstanden: Delvianer können auch Haare haben, allerdings sehen die dann aus wie frisch aus dem Toupetautomaten, sie haben es auf Pa’u Zotoh Zhaans Impulskontrolle abgesehen, die sie sich ungefragt nehmen und sie züchten trockene Wurzelstränge die irgendwie heilig sind.

Am Ende wird alles gut. John kann Zhaan vor dem Wahnsinn retten und sie steigt dadurch sogar um eine Stufe auf und ist fürderhin eine P’au der 10. Ebene. Was auch immer das bedeutet, wir erfahren es vielleicht in zukünftigen Folgen! 😉

Was war jetzt das Problem?

Zwei Personen. Eine Seele.

Kurz gesagt: Zu viele Handlungsstränge, zu ähnliche Charaktere, zu viele esoterische Gespräche, zu hohes Erzähltempo und im Hintergrund anstrengende schwülstige Musik.

Wir nehmen allerdings einiges an neuen Informationen mit. Zhaans Verbrechen gegen die Peacekeeper war, dass sie einen Kolaborateur ihrer eigenen Gattung im Liebesakt getötet hat. John Crichton verfügt über mysteriöse heilsame Gedanken und Rygels größte Angst ist, es noch kleiner zu sein, als er es schon ist.

 

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2,5/5
avatar Raphael
1/5
avatar Juliane
1/5

 

 

 

 

 


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2,5/5
avatar Raphael
1/5
avatar Juliane
1/5

Photogasmen und Bluthunde auf Tattoine

10111 Das Wurmloch ist an allem schuld

Aeryn und John sind in wissenschaftlicher Mission in Johns Shuttle unterwegs, als sie es tatsächlich schaffen, ein Wurmloch zu öffnen. Zu Johns Bedauern ist es instabil also kann er nicht Aeryn zu ihrem Glück zwingen und mit ihr in unbekannte Welten zu entschwinden. Dass das später noch ausdiskutiert werden muss, können Sven und Tim gut verstehen, die sich zur Besprechung dieser Episode zusammen gefunden haben.

Tattoine für Arme

Eigentlich ist der Planet mit seiner Wüstenkulisse nicht wirklich Tattoine für Arme sondern sehr schön inszeniert. Vieles erinnert an Star Wars und wir lernen Furlow kennen, die androgyne Mechanikerin mit einem Faible für Cigarren und Wurmlochforschung. Leider haben die Peacekeeper zuvor diesen Outer Rim auch schon entdeckt und dort eine Steckbriefdrone platziert die in wunderbaren 3D Hologrammen lauthals für die Ergreifung der geflohenen Moya Besatzung eine Belohnung verspricht.

Die Bluthunde: Rorf & Rorg

Die beiden angelockten Kopfgeldjäger sind vom Naturell her ein Bluthundpäärchen. Wir sind beeindruckt, wie schnell John das bemerkt und zu seinem Vorteil ausnutzt, in dem er sich als Alphamännchen in die Rotte hineinpöbelt und eine Zeitlang wirklich die Zügel in der Hand behält. Aeryn respektiert das, man hat fast den Eindruck sie ist überrascht von Johns ungeahnten Talenten.

Furlow – Resolut und Egoistisch

Ein interessanter Charakter den wir da kennenlernen. Sven hat schon etwas vorausgelesen und herausgefunden, dass sie anscheinend in dieser Folge nicht das letzte mal in der Serie zu sehen ist. Wir freuen uns darüber, sie ist auf ihre trashige Art und Weise irgendwie unterhaltsam und nicht vergleichbar mit einer anderen Figur die wir kennen. Anderswo wäre der Alien-Mechaniker vermutlich keine derart spezielle Frau gewesen. Farscape = mutiges Casting.

Auch Delvianer masturbieren

Wenn man schon in einem Teil des Weltalls unterwegs ist in dem es so tolle Strahlung gibt, dann kann man das auch ausnutzen. Als ob Z’han eine Wahl hätte. Zuerst ist es ja noch ganz nett in der Kommandokapsel Licht zu tanken. Denn das führt laut Pilot zu einem Photogasmus bei Delvianerinnen.

Wir Zuschauer bekommen ein weiteres Mal die Aussichtsterasse zu sehen und Z’han bemerkt später auf dem Planeten selber, dass es auch ungünstig sein kann, wenn man sexuell derart reaktiv auf ein zufällig auftretendes Phänomen reagiert. Denn die Bluthunde haben eine gute Nase und die halbe Besatzung hetzt auf dem Planeten ordentlich hin und her um Shuttle zu reparieren, D’Argo zu befreien und die vorübergehend erblindete Aeryn nicht in den Kugelhagel laufen zu lassen.

 

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3,5/5
avatar Sven
4/5

 

 

Aus dem Pocast verlinkt

Der Ionenantrieb

Die goldene Schallplatte der Voyager


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avatar Tim
3,5/5
avatar Sven
4/5

Erbrechen ins Weltall

DRD’s können auch bedrohlich!

10110 Geheimnisvolle Moya

Die Weihnachtszeit liegt hinter uns und auch das neue Jahr wurde erfolgreich eingeläutet. Noch kurz vor dem Jahreswechsel hatten sich Tim und Juliane für eine besondere Farscapefolge getroffen, es geht um eine geheimnisvolle Entwicklung im inneren der Moya, die dazu führt, dass der Crew die Luft ausgeht, Pilot kurz vor dem Verhungern steht und am Ende sich alle zusammenraufen müssen um die neue Situation zu meistern.

Aeryn angeklebt: Findet sie gar nicht gut

Mal wieder eine Peacekeepergerät

Der Auslöser für den ganzen Stress ist mal wieder die Suche und das Erfolgreiche Auffinden eines Peacekeepergeräts das die Moya an Cpt. Crays verraten könnte. Dargo bekommt den Auftrag einen Wartungsschacht danach abzusuchen, er findet ein Modul, tritt dagegen und setzt etwas frei, auf das Moya nicht gut reagiert. Sie gerät aus der Flugbahn, Dargo wird in den Weltraum “erbrochen” und danach wird alles noch viel verrückter. Am Ende stellt sich heraus, Moya ist schwanger, durch ein vorab platziertes Geburtskontrollgerät und so wächst jetzt also ein kleines Raumschiff in seiner Mutter heran. Da gilt es Nährstoffe und Energie zu verteilen und Moya möchte das zunächst am liebsten alleine tun. Allerdings setzt sie dabei falsche Prioritäten und so drohen Pilot und die Besatzung permanent zu sterben.

Leviathan Embryo

Besonderes in dieser Folge

DRD’s – Diese kleinen Helferchen kommen in dieser Folge gut zum Einsatz. Wir sind erstaunt wie viele es davon gibt, wie groß die Moya ist (mindestens 21 Stockwerke hoch) und was die kleinen Roboterhelfer nicht alles können und mit wem sie in Verbindung stehen.

Pilot scheint anfangs noch recht angefressen und etwas pampig zu sein. Könnte daran liegen, dass man ihm vor noch nicht all zu langer Zeit einen Arm abgeschnitten hat. Kann man also irgendwie verstehen.

Zhaan kümmert sich um D’Argo nach seinem Weltraumtrip

Heute kommt es noch einen Ticken krasser. Immerhin werden die höheren Bewusstseinsfunktionen der Moya mit der Flex durchgeschnitten, nicht ganz, aber zu großen Teilen. Das hat uns sehr erschreckt, auch wenn Aeryn aufhört bevor der Strang vollständig durchgesägt ist, geht doch schon ein recht großer Teil der Verbindung verloren. Wozu wird diese Lobotomie der Moya wohl in Zukunft noch führen? Das kann auch jeden Fall nicht folgenlos bleiben.

Die Haupthandlung dieser Episode beschäftigt sich mit der Schwangerschaft der Moya und die Zweithandlung mit der Vergangenheit von D’Argo, der eine sebarzianische Frau und mit ihr einen gemeinsamen Sohn hat. Sehr schön das Zusammenspiel mit den anderen, wie er Zhaan für Lolan und Rygel z. B. für seinen Sohn Jossi hält.

Unser Fazit

Schön gemachte Folge, wichtig für die Charakterentwicklung und überraschend, dass Moya hier vom technologischen noch stärker in den lebendigen Bereich verschoben wird. Ein Raumschiff, das schwanger werden kann und entsprechend über Prioritäten selbst entscheiden kann, schon etwas besonderes das es nur in Farscape gibt. Insgesamt ist die Folge nicht der Oberburner, aber solide gemacht. Wir fühlten uns gut unterhalten.

Unsere Bewertung

(in Harveys)

Juliane

 

Tim

 

 

3.5 von 5

 

3.5 von 5


Bildrechte: SONAR Entertainment
avatar Tim
avatar Juliane

Endlich Allein Zu Zweit Oder Mopsige Grimmigkeit

10113 – Ein Phänomen, genannt Flax

Schrottwichtel Staanz sorgt für Abwechslung und Geschlechterverwirrung

2018, Podwichtel
Podwichtel für Frell
http://www.podwichteln.com/

Dass Crichton Transportkapselfahrstunden von Aeryn braucht, ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass es nun höchste Zeit für etwas Romantik ist. Es kann ja auch keiner ahnen, dass man dabei dann erst mal in einem unsichtbaren Piratenspinnennetz hängenbleibt. Immerhin ergibt sich so für die beiden ein Anlass, über das zu Leben nach dem Tod zu philosophieren und das romantische Repertoire vergangener Teenagertage zu reanimieren.

Inbegriff grimmiger Mopsigkeit: der zenetanische Oberpirat Kcrachic

Für Abwechslung auf der Moya sorgt die Ankunft des zenetanischen „Garbologisten“ Staanz, der begehrliche Blicke auf D’Argo wirft und Rygels Tadek-Spiel neue Impulse verleiht.

Zhaan erhält in dieser Folge nicht sehr viel zu tun. D’Argo dagegen sieht sich unerwartet vor eine schwierige Entscheidung gestellt – und nicht in erster Linie wegen der Geschlechterverwirrung, die beim Zusammentreffen unterschiedlicher Spezies schon mal entstehen kann.

Unser Team: die Podwichtel

Kälter als ein Froschhintern: proto-romantischer Fremdschämmoment zwischen Aeryn und Crichton

Die podwichtelnde Crew besteht aus drei Erst-und-auch-nur-teilweise-Sehern mit den Codenamen Moya, Rygel und Crichton, die ausnahmsweise nicht übers Stricken sprechen, sich aber bei der Einarbeitung in die unbekannte Frell-Materie alle Mühe gegeben haben.

Wir wünschen dem Team des Frell-Podcasts und natürlich den Hörerinnen und Hörern alles Gute, weiterhin viel Spaß mit Frell und Farscape und (je nach Vorliebe und Bedarf) frohe Festtage.

Vielen Dank dafür, dass wir euer Schiff für eine Folge kapern durften!

 

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Moya

 

Rygel

 

Chrichton

 

 

 

 

 

 

 

3.5 von 5

 

3 von 5

 

4 von 5

 

avatar Podwichtel

Erst das Fressen, dann die Moral

Namtar, ein großer Fan von Joseph Mengele

10109 DNA Mad Scientist

Die Moya Crew wird hauptsächlich von ihrem Wunsch getrieben, nach hause zu kommen. Natürlich ist “zuhause” für jeden ein vollkommen anderer Ort, aber um die Chance, diesen zu erreichen, zu erhöhen, müssen sie zusammenarbeiten.

Pilot muss einen Arm hergeben: Stell Dich doch nicht so an, Drama Queen! *sig*

In keiner anderen  Folge bekommt man bisher deutlicher zu verstehen, wie weit jeder einzelne zu gehen bereit ist, um dieses Ziel zu erreichen. Moral und Ethik zählen nicht mehr viel, wenn ein fremder Wissenschaftler für eine Sternen-Generalkarte einen Arm von Pilot fordert.

Aeryn hat kein zuhause mehr, zu dem sie zurückkehren kann, aber wenn perspektivisch alle die Moya eines Tages verlassen werden, muss sie auch eine Planung haben, wohin sie dann gehen kann. Dumme Idee… Sie wird des verrückten Wissenschaftlers neuestes Versuchsobjekt. Der Horror für Aeryn beginnt.

Namtar

Aeryn mutiert mit Pilot-DNS. Sieht nicht gut aus..

Unser böses Alien der Woche ist das Versuchslabortier Namtar, das einer überdimensionale Ratte in Leder und Schnallen unter einem riesigem Kopf ähnelt. Auf jeden Fall hat sich mit seiner Physis nicht wirklich auch sein Intellekt entwickelt. Für die weitere Perfektionierung seines Körpers verlangt er viel und bietet im Gegenzug wenig.

Unser Team

In 3er Besetzung bespricht Tim mit Erstseher Sven und unserer neuen Erstseherin Juliane diese international besonders gut bewertete Folge der ersten Staffel. In Folge 10105 baut Dargo sein Schilkwen, in dieser Folge taucht das Musikinstrument am Ende in einer versöhnlichen Atmosphäre wieder auf. Uns fällt es schwer uns davon einlullen zu lassen, von unserer Moya Crew sind wir diese Woche erstmal enttäuscht. da müssen sie schon einiges tun, um es wieder herauszureissen.

Hinweis: Julianes Audiosetup hat sich unbemerkt verstellt, daher wurde nicht das vorgesehene Mikrofon genutzt. Für die Audioeinbußen bitten wir um Verständnis.

 

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Juliane

 

Sven

 

Tim

 

 

 

 

 

 

 

3.5 von 5

 

4 von 5

 

4 von 5

 

avatar Tim
avatar Sven
avatar Juliane

Hallo Juliane

Frell Casting: Juliane

Wir machen es unseren Bewerbern nicht leicht. Das hat heute Juliane am eigenen Leib erfahren, als ihr Debutpodcast mal eben umgewandelt wurde in ein Vorstellungsgespräch bei allen unseren Zuhörern! 🙂

Wenn man entspannt podcasten möchte, ohne monatelang Abstand zwischen den Folgen in Kauf zu nehmen, muss man ein ausreichend großes Team haben.

Der Frell-Podcast hat da bisher ein kleines Personalproblem, da alle die bei uns mitmachen, einen ohnehin schon dichten Terminkalender haben.

Juliane hat auf unseren Hilferuf reagiert und auf Empfehlung von unserem lieben Raphael haben wir ihre Whocastbewerbung einfach annektiert und Juliane zu Frell geholt.

Sie hat Farscape bisher noch nicht gesehen, hat aber in Vorbereitung der heutigen ersten Folgenbesprechung alle Episoden aus Staffel 1 bereits aufgeholt.

Sehr fleissig. Damit lässt sich arbeiten. 🙂

Juliane hat Lust auf Farscape, einen interessanten Science Fiction Background. und eine schöne Podcaststimme. Dazu etwas Zeit übrig und so könnte es sehr gut sein, dass Ihr Juliane demnächst häufiger bei uns hört.

Aber lernt sie erst mal kennen und habt viel Spaß bei der heutigen recht kurzen Sonderausgabe!

avatar Tim

Hexe gegen Zauberer

Spacemagier/-vampir Maldis

Der Magier und die Gladiatoren

Endlich in Reihenfolge, das muss gefeiert werden und dazu hat sich Mary im Frell Team mit guten Nachrichten zurückgemeldet. Mit etwas Glück verläuft die restliche Zeit bis zur Erweiterung der Menschheit durch Mary höchstpersönlich problemlos und sie kann nun wieder regelmäßig dabei sein.

Die heutige Folge stellt uns einen der ikonischen Farscape Bösewichter vor. Maldis gibt sich ein Stelldichein.

Duzi duzi Du appetitlicher Doppelkopfvogel

Handlung

Rygel ist erkrankt und so muss die Moya Crew auf einem Handelsplaneten auf die Suche nach einem Heilmittel gehen. Das genießen eigentlich alle sehr, trifft man doch auf interessante rothäutige Außerirdische und mehrköpfige süße Vögelchen. Leider lebt dort auch in seinem versiegelten Schloss der böse Magier Maldis der auf nichts mehr Appetit hat als auf die Lebensenergie möglichst fremder Lebensformen. Da kommt unser John gerade recht, fremder geht es ja gar nicht mehr. Glücklicherweise existiert da ja auch noch dieser appetitliche Konflikt mit Byla Crays, den Maldis gekonnt in anfacht um seinen Appetit vor der finalen Hinrichtung seines Opfers zu stimulieren.

Der Dominar ist krank

Ein verrückter Testballon

Diese Folge, so stellt es der Produzent auch dar, war ein Versuch um auszuloten in welche Richtung man Farscape entwickeln könnte. Daher hat man einige Fantasyelemente eingebaut, die man im folgenden nicht mehr regelmäßig aufgegriffen aber mit denen man der Serie eine interessante Option gegeben hat.

Wir erleben einen vertieften Charaktermoment von Zhaan, die von ihrem rothäutigen Freund auf ihre dunkle Seite zurückgetrieben wird, um dem bösartigen Mordis etwas entgegensetzen zu können. Um dies zu trainieren soll sie ausgerechnet zur Vogelmörderin werden, das gelingt ihr aber aufgrund ihres gutherzigen Naturells nicht. Dass es ihr dafür mit Rygel gelingt und sie dies auch genießt, zeigt einmal mehr, dass auch in der Besatzung der Moja unausgesprochene Krisen existieren.

Hexe gegen Zauberer: Zhaan erkundet ihre dunkle Seite.

Uns gefällt dieser mutige Versuch mit einer Science Fiction Serie auch einmal Bereiche zu erkunden, die sonst völlig anderen Genres vorbehalten sind. Man muss sich wirklich fragen, ob im Jahre 2018 noch ein Produzent bereit wäre, eine Serie derart zu riskieren und eine Absetzung in Kauf zu nehmen, weil die Zuschauer verrückte Ideen nicht annehmen.

Die Episode hatte allerdings auch genug spannende Zusatzelemente zu bieten. Wir erfahren sehr viel über die Motivation von Crays, warum er Crychton jagt wie der Teufel die arme Seele und zu was er bereit ist, um seine Ziele zu erreichen.

Aus dem Cast verlinkt

Wer ist Mephisto
Laurence Olivier bei IMDB

Unsere Bewertung

(in Harveys)

Mary

 

 

Tim

 

 

3.5 von 5

 

 

3 von 5

 

avatar Mary
avatar Tim

Liebe und Frösche

Rygel in Nahaufnahme

10107 – Begegnung auf der Zelbinion

Die Folge fängt so schön an, eine Kamerafahrt aus dem Auge von Rygel heraus, auf die Brücke der Moya. Ein im Raum treibendes Peacekeeperschlachtschiff erregt das Interesse der Moya-Crew. Zumal es sich um die berüchtigte Zelbinion handelt, auf der Rygel nach seiner Gefangennahme vor vielen Zyklen erstmals von Peacekeeper Captain Durka gefoltert wurde.

Kuss. Blah. Blah. Crychton erkundet die Liebe mit Aliens.

Leider geht es nicht so spannend weiter wie der Anfang hoffen lässt. Wir erleben eine Folge voller Herzschmerz und Sehnsucht, Geständnissen und feuerspuckenden Fröschen. Zum Glück ist da noch die Zweithandlung rund um Rygels Bewältigungstherapie um die Foltererinnerungen in den Griff zu bekommen. Sonst wäre es eher eine Folge für den Valentinstag und nicht für die Erntedankzeit geworden. 😉

Das Frell Team

Nach einem verzweifelten Ruf in die Weiten des Podcastimperiums fanden wir Gehör beim Imperator Sascha himself, der Mary in dieser Folge vertreten hat. Vor langer Zeit hatte er bereits Farscape gesehen, das reichte aber anscheinend nicht, um ihn auf DIESE Folge vorzubereiten! 😉

Erlebt ein beispielloses Zweitseherexperiment, frische Eindrücke von Außen zu Farscape. Es fängt mit der Deutschen Stimme von Aeryn an und endet mit dem Fabrikhallencharakter der Zelbinion. Stichwort: Geocaching. Ungeahnte Vergleiche!

Die zerstörte Zelbinion treibt im Weltraum

Neben den eher schwülstigen Inhalten dieser Folge erleben wir zum Glück Weltraumkämpfe, die Installation eines Schutzschildes auf Moya und die glückliche Entscheidung des PK Tech Girl nicht auf der Moya zu bleiben und zu den Peacekeepern zurückzukehren. Auf dass wir sie nie wiedersehen… *hah, wer’s glaubt* 😉

Feuerspuckende Frösche in Farscape

Hinzu kommen an fragwürdigen Inhalten dieser Folge: Wasser im Weltraum, Parallelen zu “Das Boot” und die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Übersetzermikroben.

Bleibt festzuhalten: Wir freuen uns auf größere Interieure künftiger Peacekeeperschiffe, Scorpius und eine künftig geschützte Moya.

Der Gegner: Die Sheyangs

Der Quietschefrosch, den Tim meinte.

Der Frosch, den Raphael meinte.

Der Crazy Frog, den Sascha meinte.

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Raphael

 

Sascha

 

Tim

 

 

 

 

 

 

1.5 von 5

 

1 von 5

 

1 von 5

 

avatar Raphael
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