FINALE – Staffel 1 – Mehr als Abschiedskuscheln

Der berühmte Cliffhanger. Ob sie überleben? Wir erfahren es in der nächsten Staffel.

Täuschungsmanöver ohne Ende

Seit 2018 sind wir mit Frell auf Sendung, heute haben wir einen ersten großen Meilenstein erreicht, die letzte Folge von Staffel 1 besprechen Tim und Alex mitten in der Coronazeit.

Worum geht es?

Moya, ihr Nachwuchs und natürlich auch Besatzung sitzen immer noch zwischen Scorpius’ Gammakbasis und Crais Kommandoschiff in der Falle. Heute soll es dank eines großen Knalls endlich gelingen davon zu kommen. Staffel 1 endet mit dem ersten großen Cliffhanger der Serie (D’Argo ohne Raumanzug im All frei schwebend vor einer riesigen Explosion).

Taktiken

Crais sammelt tote Hynerianer, wenn Rygel das mal vorher gewusst hätte

Das erste große Manöver wird von Rygel durchgeführt, er flieht mit einem Transporter von der Moya zum Kommandoschiff, in der Hoffnung eine Vereinbarung zu treffen, die ihm freien Abzug erlaubt. Ein fieser Zug unseres Dominars, lässt er doch die übrige Truppe dadurch allein zurück. Von Erfolg gekrönt ist sein Plan aber ohnehin nicht, denn ihn erwartet nur kurz die ersehnte Vorzugsbehandlung und er stellt schnell fest, dass aktuell ein großer Machtwechsel auf dem Kommandoschiff in Gang ist. Crais ist sich sehr der Tatsache bewusst, dass Scorpi wohl kurzfristig übernehmen wird und für ihn dann keine große Lebenserwartung mehr für ihn existieren dürfte. Er flieht also mit dem Dominar zurück zur Moya.

Die Szenen auf dem Kommandoschiff sind interessant. Wir sehen mehr von Crais Quartier, seinen Trophäen (hynerianischen Köpfen) und wir fragen uns, ob sich im dunklen Design des Peacekeeperinterieurs wohl auch Klingonen wohl fühlen könnten. Die Farben passen, aber es ist etwas zu hell und zu sauber. 😉

Das weitaus größere taktische Manöver ist der Angriff auf die Gammakbasis mit einem Sprengstoff beladenen Schiff. Leider muss John auch auf dem Schiff sein, um bei Scorpius die richtigen Prioritäten auszulösen.

Warum nur macht Aeryn Crays mit dem Waffenschiff bekannt? Woher kommt auf einmal das Vertrauen?

Was alles passiert

Pilot duzt jetzt Aeryn. Normalerweise macht das die Deutsche Synchro nach dem ersten Kuss. Aber es passt schon, da Aeryn und Pilot ja doch eine vertiefte Beziehung haben und auch gemeinsame DNA teilen.

Aeryn benennt Moyas Nachwuchs. Das kleine Waffenschiff heisst jetzt nach ihrem Vater: Talynn.

Rygels Verrat wird relativ schnell von der Moya Besatzung verziehen. Scheinbar weiss man doch ganz gut wie es um seine Prioritäten und seine Emotionen bestellt ist. Das Gespräch mit John über den Verbleib von dessen Hab und Gut ist grossartig inszeniert. Sowohl Browder als auch der Rygel Puppenspieler interagieren hier grandios.

Als klar ist, dass Crais unbewaffnet ist, legt D’Argo auch seine Waffe ab und vermöbelt Crays erst mal so richtig. Grenzwertig, da dieser gerade Asyl beantragt hat, aber aus D’Argos sicht nachvollziehbar. Im Anschluss erfahren wir, dass D’Argo unschuldig von den Peacekeepern verhaftet wurde und dass alles eine große Intrige war.

Zitate

>> Du gehst mir gehörig auf den Ima, aber dafür habe ich dich auch 
außerordentlich gern. (Ka D'Argo an Chiana) <<

>> Die Spielzeuge der Chefanachistin (John zu Zhaan nachdem ein Topf 
in ihrer "Hexenküche" vor ihnen explodiert) <<

>> Eines Nachts erwachte ich als Kind und da stand dieser große 
Kampfvernarbte Krieger neben meinem Bett. Aah, Dein Vater. Nein, meine 
Mutter. (Aeryn und John über Aeryns Familie) <<

>> Ich hatte gehofft, ich würde viel länger leben. - Ich hätte nicht gedacht, 
dass ich so lange lebe (D'Argo und Aeryn) <<

>> Das Risiko des Todes macht mir Angst. Die Gewissheit gibt mir Ruhe.
(D'Argo zu John vor der Selbstmordmission) <<
Das große Abschiedsessen

Abschiedsstimmung

“Es geht zu Ende mit dieser Familie”, Zhaan spürt einen großen Bruch, da kommt ein gutes Essen gerade recht.

Die Crew wird von Chiana noch einmal zu einem riesigen Festmahl eingeladen. Für jeden sein Lieblingsgericht. Während die Kamera über die gemutete Feierszene fährt, spricht John für seinen Dad die letzte Nachricht ins Diktiergerät. Sehr schön inszeniert von Regisseur Tony Tilse. Die melancholische Stimmung hat bei der Erstausstrahlung beim Publik mit Sicherheit Wehmut aufkommen lassen. Sollte die Serie danach enden? 😉

Zhaan segnet noch einmal alle mit einer Pipette. Anderswo auf der Welt wird mit der Wasserpistole gesegnet, so what?!

Unser Fazit

Jetzt wissen wir es ja, es kamen noch 3 weitere Staffeln hinzu. Wir finden, im Rückblick, viel zu wenige. Trotz allem.

Eine schöne Folge, auf die wir in Staffel 1 hingearbeitet haben. Der Zusammenhalt der Crew ist auf Maximum, der Gegner ist bekannt, die Handlung für Staffel 2 wurde gesetzt (wo ist Crais mit Tallyn hin?) und wir sind insgesamt sehr zufrieden damit.

Scorpius läuft heiss, wenn man ihn kalt erwischt. (Lex)

Unsere Bewertung (in Harveys)

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4/5
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Zitate aus Farscape – Die Datenbank


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Flora, Fauna, Fressen und fiese Forscher

(Francesca Buller als M’lee) Huuuunger…

Flora und diese fleischfressenden Wesen

Auch Frell ist erfolgreich im Jahr 2020 angekommen, mit einer tierisch pflanzlichen Folge rund um Fressen und gefressen werden, Machtproben und Vertrauensbeweisen.

Tim bespricht kurz vor Staffelende mit Alex diese Folge die sich nicht nur durch grandiose Kostüme (vermutlich mit diversen eingebauten Lichterketten) auszeichnet sondern auch durch diverse Handlungsstränge die Besprechung etwas unruhig hin- und herspringen lässt.

Fun fact vorneweg. Francesca Buller, die in dieser Episode ein Kalziumverzehrendes Wesen verkörpert ist zum Produktionszeitpunkt der Folge bereits 10 Jahre mit Hauptdarsteller Ben Browder (John Crichton) verheiratet. Gemeinsam haben sie 2 Kinder und leben inzwischen in Los Angeles.

“Das Boot” lässt grüßen

Scorpi (Wayne Pygram) verliert die Geduld mit Crays

Moya und ihr Nachwuchs müssen heute im Modus grau operieren und Stille wahren. Daher sind alle Aggregate für Wärme heruntergefahren und die Moya Besatzung muss frieren. Wir fühlen uns an die Stilleszene aus “Das Boot” erinnert, seltsam nur, dass der eingehende Notruf von einem nahen Asteoriden von Moya aber nicht von den sich in der Nähe befindlichen Peacekeepern empfangen werden kann.

Crays ist gemeinsam mit Scorpius auf der Jagd nach den Flüchtingen, die ganze Episode ist durchzogen von deren Machtkämpfen. Letzendlich ist zwar Crays der Kommandant des Kreuzers aber Scorpius weiss sehr genau, wie er ihn unter Druck setzen kann. So sehr, dass es gegen Ende wirklich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen beiden kommt, die Crays verliert. Damit dürfte klar sein, wer in den kommenden Folgen die Hosen bei den Peacekeepern anhaben wird.

Kulisse

Wie für ihn gemacht. Scorpius fläzt sich auf Crays Thron herum

Zunächst war es nicht ganz klar, wo wohl die Außenszenen gedreht sein könnten, der Urwald sieht nicht typisch australisch aus. Wenn man allerdings daran denkt, dass auch das Dschungelcamp im australischen Urwald gedreht wird, ist es doch recht plausibel.

Wir bekommen außerdem einen der Moya Transporter mal etwas näher zu sehen, als er gelandet im Urwald steht. Ein treffender Vergleich dürfte es sein: Amerikanischer Schulbus auf Stelzen. 😉

Auch das Peacekeeper Kommandoschiff hat heute wieder einige Offenbarungen zu bieten. Crays hat sein privates Quartier scheinbar zum Thronsaal umgebaut in dem er die Köpfe getöteter Feinde als Dekoration rund um seinen samtbezogenen roten Thron drappiert hat. Scorpius sieht in diesem Thron deutlich passender aus, wir sind wieder sehr begeistert wie genial Wayne Pygram diesen Charakter verkörpert. Aber auch die Musik tut ihr übriges die sich ins “unheilschwangere” verändert, wenn Scorpius auftritt.

Wer ist gut – wer ist  böse?

(Marton Csokas als Br’nee) Netten Pilz hast Du da am Kopf.

Für Zhaan ist der Asteorid der nur von Pflanzen bevölkert ist, der sprichwörtliche Garten Eden. Wir fragen uns allerdings wie es sein kann, dass scheinbar mal Tiere auf diesem Asteoriden waren, denn dafür für M’Lee und ihre Familie dort angesiedelt. Ihr Gegenspieler, der Botaniker Br’nee der selber etwas wie sein Forschungsgegenstand aussieht entpuppt sich zunächst als gut, dann wieder als böse. Man muss permanent überlegen zu wem man denn jetzt hält. Spätestens allerdings als Br’nee herausfindet, dass Zhaan Delvianerin ist und damit für ihn ein höchst interessantes pflanzenbasiertes Objekt und er sich ihrer bemächtigt, steht fest, dass Br’nee der Bösewicht ist.

Zum Glück wird er vom Vergrößerungsstrahl der von John aktiviert wird um Zhaan aus ihrer miniaturisierten Gefangenschaft zu befreien sauber in der Mitte durchgeteilt und wird dadurch zum Fressen für M’Lee. Sehr schöne Lösung wie wir finden. Das große Fressen kommt ja dann noch in Form tausender Peacekeeper die in Kürze den Asteoriden betreten werden. Das wird M’Lee allerdings bei aller cleverness und Überlegenheit über mehrere Zyklen nicht überstanden haben. Aber wir hoffen sie hatte wenigstens ein angemessenes Festmahl bevor man ihr den Garaus gemacht hat.

Unser Fazit

Die Folge selber ist Durchschnitt. Aber es werden doch einige wichtige Erklärungen geliefert. Scorpius ist anscheinend kein normaler Peacekeeper, Zhaan ist Pflanze und Aeryn verbindet weiterhin etwas besonderes mit den Leviathanen.

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Der Aurorastuhl und seine Zündkerzen

Chrichton hat wirklich keinen Spaß unter Scorpius’ Folter

Scorpius und der Aurorastuhl

Wir starten im Dreierteam mit Juliane, Gregor und Tim in den zweiten Teil des Folter/Verhördramas rund um Scorpius und seinen Aurorastuhl. Heute darf nicht nur John Crichton den Stuhl nutzen sondern überraschenderweise wird auch der hochrangige Peacekeepercaptain Crais von Scorpius darauf verfrachtet.

Dadurch erfährt Scorpi von Crais’ Befehlverweigerung und der Ermordnung dessen erster Offizierin. Schlecht. Damit hat der alte Grashüpfer ihn wohl ordentlich in der Hand.

Und nicht nur Scorpius ist er ausgeliefert, auch Aeryn bekommt auf Ihrer Suche nach einem neuen Kommandochip für die Flucht aus der Basis Ihre Chance Crais die unumkehrbare Kontaminierungsanklage heimzuzahlen.

Wenigstens darf diesmal auch Crais auf dem Stuhl Platz nehmen

Nachdem man sich ausgesprochen hat, schaltet Aeryn den Stuhl ein und lässt Crais unter wilden Schmerzensschreien auf dem eingeschalteten Aurorastuhl eine weitere Runde drehen.

Die übrige Flucht durch die Gammakbasis ist irgendwie seltsam. Stark ist der einzigen der zunächst in das Treppenhaus kommt, die übrigen müssen sich unter einer Gitterbodenplatte verstecken unter der man sie problemlos von oben hätte sehen können. Über die die schmalzigen Anmachversuche von Gelina Richtung John decken wir lieber den Mantel des Schweigens. Später versucht sie auch mit Aeryn zu klären ob John sie liebt. Puuuh… braucht man nicht und die Handlung rund um Gelina ist auch wirklich immer wieder Tiefpunkt der Episode.

John und Stark

Stark hat besondere Fähigkeiten und goldenes Licht unter seiner Maske versteckt

Wir freuen uns über den neu eingeführten Charakter Stark, der heute einige überraschende Fähigkeiten offenbart. Nahezu zärtlich beruhigt er John in ihrer gemeinsamen Zelle als der kurz davor ist zusammen zu brechen. Wir fragen uns, ob alle Bannik (Sklaven) diese Lichtfähigkeit haben oder nur Stark. Auf jeden Fall ist er ein erfrischender Neuzugang und wir sind gespannt ob er uns auch in den folgenden Episoden erhalten bleibt.

Eine schwule Sexszene in der Gefängniszelle bleibt uns erspart, aber die Atmosphäre war schon recht aufgeladen und es hätte uns nicht wirklich gewundert! 😉

Geburt und Missbrauch

Rygel zeigt sein lüsterne Seite. Arme Chiana..

Auf der Moya müssen sich die verbleibenden Besatzungsmitglieder mit Moyas Entbindung beschäftigen. Leider ist diese mit einem totalen Vakuum auch in den Wohnbereichen verbunden, so dass Chiana gezwungen ist, in einer Weinfassähnlichen Druckkammer mit Rygel diese Phase abzuwarten.

Der kleine Fiesling nutzt diese Gelegenheit weidlich aus und wir freuen uns über eine wunderbare Titanic Reminiszenz Szene. 😉

Das Kind ist da

Es sind spannende Minuten der Geburt in denen wir uns Dinge fragen wie, woran erkennt man Männchen und Weibchen bei Leviathanen? Haben die Weibchen Frachträume und die Männchen Kanonen? 😉

Ein neuer Leviathan ward geboren..

Chiana zeigt Einsatzbereitschaft und verschafft Moya einen Kaiserschnitt, ausgeführt mit den eigenen Waffen des kleinen Sprösslings. Spektakulär. Denn bei dem handelt es sich um ein Waffenstarrendes Kampfschiff und nach Pilots Aussage wird es wohl auch noch sehr viel größer als Mutter Moya. Wir sind gespannt wie es weitergeht, ab sofort zieht man also mit zwei Leviathanen durch die Outer Rims. Wenigstens hat Gelina sinnvollerweise die Scandateien manipuliert so dass die Peacekeeper Moya nicht mehr orten können.

Dafür stirbt sie am Ende und Stark teilt mit ihr eine der Erinnerungen die Scorpi eigentlich von ihm haben wollte. Verraten kann sie in der kurzen Zeit ja nichts mehr davon.

Unsere Bewertung (in Harveys)

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3,5/5
avatar Gregor
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Backe, backe Kuchen Scorpi hat gerufen

Scorpius – Unheilschwangerer Blick

In den Tiefen des Bewusstseins

Endlich ist er da, der Scorpi. Und ausgerechnet heute hat die übliche Stammmannschaft keine Zeit. Daher hat sich unser Freund Gregor von unseren Partnerpodcasts Nerd & Krempel oder Der graue Rat bereit erklärt, einzuspringen und seine allererste Farscapefolge überhaupt zu sehen und zu besprechen.

Das kann spannend werden, jemand der weder die Vorhandlung kennt, noch die handelnden Personen oder Schwierigkeiten globaler Natur die wichtig für die Handlung sind, spricht über diese wegweisende Folge, in der nicht nur Scorpius sein Debut hat sondern auch Stark.

Aussprache und Crosskulturelle Anspielungen

Arija ist von Game of Thrones, Chiana ist nicht China und das unterirdische Zwergenkönigreich aus Herr der Ringe heisst Morja. Unser Leviathan ist aber Moya. Also muss der arme Gregor ertragen, dass er immer wieder geduldig von Tim korrigiert wird, aber es ist auch schwierig mit den ganzen neuen Namen! 😉 Dafür hat er es echt gut gemacht und wir haben so ein bisschen das Gefühl, Farscape hat einen neuen Fan. Vielleicht hören wir Gregor ja demnächst wieder bei uns. Dann hat er hoffentlich die ersten 18 Folgen aufgeholt. 😉

Die B-Handlung

D’Argo und Zhaan kümmern sich um Aeryn

Aeryn vergiftet sich durch die Beschädigung eines wichtigen Organs innerhalb von 50-60 Ang selbst. Crichton kommt auf die Idee für die Heilung Ersatzgewebe von anderen Sebarzianern zu organisieren, leider ist die nächste Möglichkeit dafür die aus der vorhergehenden Folge bekannte Gammakbasis, also eine bis an die Zähne bewaffnete Forschungsbasis der Peacekeeper.

Während John und Chiana also mit Aeryns Abfangjäger und verkleidet in der bewährten Larack-Captainsuniform die Moya verlassen können die zurückbleibenden sich noch einmal darüber bewusst werden, ob ihnen Aeryn wichtig ist und was es für Möglichkeiten gibt sie am Leben zu erhalten bis John mit der rettenden Gewebespende zurückkehrt. Nur so viel: D’Argo entdeckt eine verwandte Kriegerseele in Aeryn und hält sogar Händchen mit ihr.

Chiana voll gut getarnt 😉

Die A-Handlung

Auf der Gammakbasis läuft es zunächst für John und Chiana fantastisch. Alle lieben Chiana und wollen sie am liebsten direkt kaufen. John trifft auf eine alte Bekanntschaft die ihm buchstäblich den Arsch rettet, auch wenn sie dafür schändlich belogen wird. Auch das Heilmittel findet sich recht zügig an, aber ab da wird es schwierig.

John gerät in die Fänge von Scorpius, den auch Gregor bereits ab dem ersten Moment seines Auftretens für einen super Gegenspieler hält, der mit Sicherheit nicht nach dieser Folge verschwinden wird. Nachdem John einige Runden auf Scorpis Aurorastuhl gedreht hat und dabei einen Teil seines Wurmlochwissens hat durchscheinen lassen, ist die Gier von Scorpius geweckt und er möchte am liebsten direkt sein altes Lieblingsversuchskaninchen Stark gegen den leider recht wiederstandsfähigen John Crichton austauschen. Denn es geht nichts über Wurmlochwissen und das möchte unser Nosferatuclone auch gerne besitzen.

Dann taucht noch Crays auf und wird von Scorpius zur Zusammenarbeit gezwungen und am Ende dieser Cliffhangerfolge wird Aeryn geheilt aber John bleibt auf der Basis zurück und die letzte Szene zeigt ihn schreiend auf dem Aurorastuhl.

Hallo Stark. Mehr von Dir demnächt

Unsere Einschätzung

Am Ende waren wir uns einig, dass uns beiden diese Folge gut gefallen hat. Ein spannender Gegner ist ja fürderhin die halbe Miete und Chiana hat aufgrund ihrer nymphomanischen Begabung ein bisschen Erotik reingebracht. 😉

Ben Browder spielt die Schmerzen beim Durchforschen seines Gehirns auf dem Aurorastuhl sehr überzeugend, auch seine Verfassung in der Zelle als Scorpi ihm eine Pause gewährt wirkt mehr als mitleidserregend.

Jetzt sollte es in der Handlung von Farscape spürbar anziehen und wir freuen uns schon sehr auf die Besprechung der weiteren Folgen mit der Stammmannschaft insbesondere zur Auflösung des Cliffhangers, dieser 2-Episoden-Folge.

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
4/5
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4/5

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Tod auf der Kostümpartie

Wirt für das intellante Virus. Armes gelbes Alien..

Die Jagd nach dem Fluchtvirus

Um die recht angespannte zeitliche Situation der Frell Stammcrew etwas aufzulockern, haben wir uns Verstärkung gesucht. Alex, unter anderem bekannt aus unserem Partnerpodcast Der graue Rat, verstärkt künftig die Mannschaft wenn es sonst zu lange dauern würde, bis wir die nächste Folge besprechen können.

Für sein Farscapedebut hat er sich eine wilde Jagd nach einem intellanten Virus ausgesucht, die auf der Moya stattfindet. Ein Peacekeepersonderkommando trifft dort auf einem defekten Marauder ein, im Gepäck ein höchst gefährliches, intelligentes Alienvirus. Dieses entkommt natürlich und der ganze schöne Plan der Moyacrew die Peacekeeper durch eine Aeryn/John-als-Peacekeeper und Zhaan-Rygel-Dargo-als-Gefangene zerfällt in tausend Stücke denn man muss gemeinsame Sache machen um die Gefahr zu bannen.

Gefangen sein ist doof, verkleiden ist toll

Leute, ich bin hier heute der Peacekeepercaptain.

Wenn man schon Gefangener spielen muss, dass wenigstens halbwegs komfortabel. Wir wundern uns, dass der arme D’Argo sich erneut die Ketten durch die Schlüsselbeinösen führen lässt. Das wollte er doch nie wieder zulassen, vermutlich ist es in dieser Folge das letzte mal. Da haben es Aeryn und John besser, sie laufen in gefundenen Peacekeeperuniformen auf. Und dem guten John steht die Captainskluft wirklich super, der ganze Charakter wirkt direkt herrisch und bedrohlich. Was so ein Highlight in der Cosplayerszene doch für einen Unterschied machen kann.

Wir lernen, dass Peacekeeper sehr besitzergreifend sind. Und dabei sind sie auch alles andere als freundlich: “Der Leviathan gehört mir, alles was darin ist, und Du auch”. 😉

Unlogisch

In ihrer alten Uniform fühlt sich Aeryn sichtlich wohl

Einiges ist aber wirklich unerklärlich in dieser Episode. Es beginnt schon am Anfang, als das Sonderkommando bei ihrem Besuch an Board der Moya mal eben die Fracht ihres Marauders demonstrativ entladen, statt sie dort im geschützten Flieger stehen zu lassen. Und wie verschafft sich Chiana den Zugang zu dieser Fracht? In dem sie den ultrabilligen 5-eckigen Schlüssel mal eben mit Knete abformt.

Aeryns Herausforderung

Neben der Haupthandlung beschäftigt sich diese Handlung auch immer wieder mit Aeryn, die hin- und hergerissen ist, zwischen Vergangenheit und dem was hätte sein können und Möglichkeiten die sie für die Zukunft haben könnte. D’Argo misstraut ihr zwischenzeitlich, weil es so aussieht als könnte Aeryn die Seiten wechseln. Tut sie natürlich nicht, aber es war knapp..

Und was ist sonst so krass?

John zimmert Zhaan so richtig übel die Faust ins Gesicht.

Chiana soll an Zhaans Bettzeug lecken (“Ieeh, hat hier eigentlich jeder einen Sextick?!?”)

John tötet eiskalt eine der Soldatinnen mitten im Satz.

Aeryn stirbt beinahe. Sehr dramatisch..

Aktuelles aus dem Farscape Universe

Zhaan baut im Handumdrehen ein Gegengift

Es gibt tatsächlich neues zu berichten, die Farscapemannschaft hat sich auf der Dragon Con getroffen und es gab seitens der Fans sehr viel positive Resonanz. Das ermutigt und Ben Browder gibt weitere Spannung hinzu (s. Video).

Wenn man dem glauben mag, dann arbeitet Brian Henson tatsächlich an neuen Farscape Stories. Man, das wäre toll wenn es wirklich demnächst mal eine Fortsetzung von Farscape gäbe! *DAUMENDRÜCKEN*

Wir nerven für Deutschland regelmäßig Amazon Prime Vide bei Twitter mit der Bitte, Farscape ins Programm zu nehmen. Insofern läuft die Bearbeitung des Deutschen Streamingackers, hoffentlich wächst da bald mal was! 😉 Ihr dürft da auch gerne gelegentlich mal nachfragen: https://twitter.com/PrimeVideoDE (@PrimeVideoDe).

Und hier das Video in dem Ben ein bisschen erzählt:

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3/5

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OK, auf dem deutschen Amazon Prime Video gibt es leider Farscape derzeit nicht, aber als Blu Ray Box!

Die sind eigentlich sonst sehr zuverlässig: SF Radio


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avatar Tim
2.5/5
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3/5

Moya goes RTL Plus

Schöner RTL Senderfarbeneffekt liebes Farscape Designteam

Ein Jenseits von Raum und Zeit?

Moya steht übles bevor, nicht nur die Geburt ihres Nachwuches sondern auch noch das Auseinanderreissen in Raum und Zeit in dem Bestreben der Mannschaft zu Diensten zu sein und zu beweisen, dass sie trotz Schwangerschaft noch verlässlich auf Stellarbeschleunigung gehen kann. Das kann sie leider nicht mehr wirklich, bleibt sie doch zwischen Raum und Zeit hängen auf der Grenze zu einer anderen Dimension und wird dort von einem Aufräumwesen in ihrer Existenz bedroht.

Juliane, Raphael und Tim sprechen über diese Folge und zu Anfang steht eins schon fest: Moya ist eigentlich schon toll. Sie hat Kühlschränke, Duschen, wäscht die Wäsche und sie hat (wie auch Pilot) ihre Ohren durch die DRD’s überall. Darum bleibt das verschwörerisch unzufriedene Gespräch der Besatzung am Anfang nicht vertraulich. Chiana will zwar auf die anwesenden DRD hinweisen, aber keiner hört auf sie. Selbst schuld, dass die hundetreue Moya mit dem halb ausgebildeten Pilot den Fehler macht sie in einen statischen Stellarbeschleunigungszustand zu bringen.

Mit Sicherheit sind die Schwangerschaftshormone an dem Schlamassel nicht ganz unschuldig. Wird doch auch Pilot über seine Versorgungsleitung davon beeinträchtigt. Witzig: Wir bekommen Moya im RTL Farbdesign in blau, rot und gelb zu sehen. 😉

NEIN! Nicht hier!!

Körperfunktionen

Große Freude haben wir an den vielen gestörten Verdauungsphänomenen in dieser Episode. In der Tat, in den jeweils sensorisch unterschiedlichen Moyadimensionen gibt es viele Auslöser sich zu übergeben. Klingt schlimmer als es ist, schon sehr lustig, wenn John immer wieder dahin kotzt wo D’Argo sich aufhalten muss. Was dieser natürlich überhaupt nicht komisch findet. Interessant dabei aber mal zu sehen: Die leere Pilotenkanzel und das Steuerpilot von Pilot ohne Pilot.

Sportlich herausfordernd

Raphael und Tim stellen fest, wären sie in Johns Lage gewesen, wäre der Dimensionsbruch im Kommandobereich oberhalb des Navigationstisches eine Herausforderung gewesen. Spätestens hier wäre Moya und ihre Besatzung verloren gewesen. 😉

Das fremde Wesen

Der Gegenspieler

Unser Alien der Woche ist diesmal ein Dimensionenhausmeister, den wir für die ganze Hinführung die in dieser Folge aufgebaut wird, doch etwas enttäuschend finden. Klar, sind hier die Proportionen verzerrt, aber etwas mehr als ein sphärisch bemaltes Puppenrückenteil in Makroaufnahme hätten wir uns dann doch gewünscht..

Unser Fazit

Die Folge hatte insgesamt ein sehr gutes Potential, schöpft es aber leider nicht aus. Nicht nur ist das Alien der Woche lieblos – darüber hinaus ist man nicht ganz konsequent sich bei den Dimensionen an den Sinneseindrücken der Moya-Besatzung entlangzuhangeln. Klar, “hier schmeckt es schlecht” ist schwierig darzustellen, aber es hätte noch andere Ansätze als nur Optik und Akustik gegeben. Schade. Enttäuschend auch die Rutschpartie im Wartungsschacht während John Alice im Wunderland zitiert. Raphael fühlt sich hier unangenehm an Star Trek Discovery und ihre Hau-Drauf-Themen erinnert. Wenn das nicht mal ein bösartiger Vergleich ist! 😉

Trivia: “Star Trek”-Fans dürfte interessieren, daß die Storyidee mit dem mysteriösen Wesen, daß sich seinen Weg durch Moya bahnt ursprünglich für TNG geschrieben wurde. Dort sollte die Enterprise auf ein altes, verlassenes Raumschiff stoßen, in welchem aber noch eine fremde Kreatur lebt. Für Farscape wurde die Idee mir multiplen Dimensionen erweitert.  (Quelle: sf-radio.net)

Alle wohlbehalten wieder in der selben Realität

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3/5
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3/5
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3/5

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Pilot rülpst doch..


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3/5
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Weißt Du noch? Dein 10. Geburtstag..

Auf der Suche nach einer freundlichen Welt

In San Diego tobt zum Aufnahmezeitpunkt am 20.07.19 die Comic Con und die Fans der Serie feiern ausgelassen mit Darstellern, Produzenten und Künstlern das 20. Farscape Jubiläum.

Wir vom Frell Podcast gratulieren und verschenken uns zum Jubiläum mit einer neuen Ausgabe selbst, in der wir John auf dem Weg nach Hause und ein fremdes Alien Volk auf der Suche nach einer freundlichen Welt begleiten.

Mmmh, Regen. Sowas gibts woanders gar nicht.

Juliane, Sven und Tim geben sich nach einer kleinen vorsommerlichen Pause die Ehre und besprechen die Folge in der John endlich nach hause kommt. Oder zumindest kommt es ihm so vor, zunächst sieht er die Erde auch nur durch ein Wurmloch aus der Ferne. Aber dieser kleine Fingerzeig reicht aus um ihn Hals über Kopf die Zelte auf der Moya abbrechen zu lassen, sich von jedem zu verabschieden und mit dem Shuttle Kurs auf die kleine blaue Kugel am Ende des Wurmlochwirbels zu nehmen.

Im Laufe der Handlung stellt sich heraus: War ein Satz mit X. Denn die Erde ist dieser seltsame Abklatsch aus 7 Monate alten Erinnerungen, seltsam agierenden Menschen und einem völlig verwirrten John Crichton nun wirklich nicht.

Du riechst so gut, lass uns Sex im Gewitter haben

Was hat die Episode zu bieten?

Tim erinnert sich an das erste mal, als er die Folge gesehen hat und kündigt direkt zu Anfang an, dass hier mit einer breiten Palette an Emotionen zu rechnen ist. Freude, Ärger, Wut, Enttäuschung und Überraschung. Alles dabei. Gewürzt mit einer Prise Romantik (oder das was sich ein Drehbuchautor unter Romantik so vorstellt) umrahmt von einer gesellschaftskritischen Botschaft.

Sven denkt, dass der Titel eigentlich schon zu viel verrät. Was denkt ihr? Ist hier der Originaltitel ‘A human reaction’ wirklich besser?

In der Spiegelung deutlich besser als im Puppet-Original: Das Nomaden Alien

Die Handlung

Zu Beginn verwirrt uns noch, dass John für seine Audiotagebücher immer sehr großzügig mit dem Diktiergerät hantiert. Batterien und Tonband halten scheinbar ewig oder er hat in seinem Gleiter jeweils eine Kiste von beiden Ressourcen mitgebracht und muss deswegen nicht geizen. Aber schnell stellen wir fest, der Tenor der ersten Minuten dieser Folge ist auf Abschied eingeschwungen. Als würde alles auseinander gehen, als würde die Serie mit dieser Folge enden. Vorweg: So war es nicht, aber die Abschiedsstimmung war beabsichtigt.

Die Abschiedsszene ist sehr schön gemacht. Von jedem hat sich John auf seine Weise verabschiedet und man hat sehr schön gespürt wie die Charaktere inzwischen zusammengewachsen sind und ihre

Das Alien “in Natura”

jeweiligen Verbindungen hergestellt haben. Allerdings, von Pilot verabschiedet sich John nicht, aber der ist ja selbst schuld, er hätte sich ja zur Abschiedsfeier einfinden können! 😉

Nach der Rückkehr auf die Erde erleben wir eine ambivalente Handlung. Einerseits gruselige Momente, in denen die Moya Crew übelst untersucht, getötet, seziert und John drangsaliert wird. Anderseits eine Aeryn die das erste mal Regen erlebt (süß) mit John die Nacht verbringt und natürlich die Auflösung der Folge dass alles von fremden Aliens inszeniert wurde, die aber eine durchaus ehrenhafte Motivation dafür gehabt hatten.

Unser Fazit: Es ist immer sinnvoll nicht alles zu kennen, ein bisschen Unbekanntes sollte man sich für alle Fälle aufheben. Und sei es die jeweilige Toilette des anderen Geschlechts. 😉

Unsere Bewertung (in Harveys)

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3.5/5
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San Diego Comic Con – SDCC

Super Bowl? – Kein Bowling! 😉


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Chiana incoming

Durka der Schreckliche

Das rheinische Dreieck schlägt zu. Mary, Raphael und Tim besprechen diese vollgepackte Episode, in der es eben nicht nur um Durkas und Rygels gemeinsame Foltervergangenheit geht sondern auch um ein seltsam steifes Völkchen genannt Nebari und deren attraktive Vertreterin Chiana, die ab sofort auf der Moya auch dabei ist.

Durka hat die Haare schön

Aber eins nach dem anderen

Alles beginnt mal wieder mit Moyas Schwangerschaftsattitüden, die eine ungeplante Stellarbeschleunigung und den ebenso ungeplanten und abrupten Stopp derselben verursachen. Leider rammen sie beim Wiedereintritt in den Raum ein kleines Shuttle, deren Besatzung sich als ein blauer Elvis, eine blaugraue Gefangenene und einen ehemaligen Ex-Kommandeur der Peacekeeper herausstellt.

Letzterer wurde gehirngewaschen und trägt jetzt lange silberne Haare, die Raphael ausnehmend gut gefallen. Leider verliert er diese Haarpracht im Laufe der Folge, aber auch der anhängende Herr selber geht uns wieder verloren.

Enggepackte Handlung

Die Nebari sind also für die Zerstörung der Zelbinion verantwortlich, das ist interessant.

Elvis in the house

Scheint also eine Macht zu sein, die man ernst nehmen muss. Chianas Charakter war eigentlich nicht auf lange Sicht für Farscape angelegt, sollte sie doch eigentlich an dem Schuss den sie verpasst bekommen hat, sterben. Aber glücklicherweise haben sich die Produzenten der Show entschieden, sie dabei zu lassen. Wir sind der Meinung, man merkt bereits in dieser ersten Folge mit ihr, wie gut sie zur Crew dazu passt und wie sie das Beziehungsgeflecht mit neuer Spannung aufladen kann.

Für Zhaan ist sie zwar nur ein Balg, aber für Rygel eine kriminelle Komplizin, für John Schwester und für Aeryn Freundin. Das wird sich aber wohl noch entwickeln.

Durka hatten wir eigentlich für tot gehalten. Die Erklärung, warum er überlebt hat hinkt etwas. Warum nur hat er auf der Zelbinion ein Verwirrspielt mit Ersatzleiche inszeniert, wenn er doch eigentlich nur per Fluchtkapsel abgehauen ist? Dafür war wirklich noch Zeit?

Zunächst noch ängstlich, der gefolterte Rygel

Interessant und sehenswert ist auf jeden Fall, wie Rygel ihn gedanklich demontiert und ihm dann endlich nach 50 Zyklen auch in der Realität die Wahrheit sagt. Denn er hat ihn nicht gebrochen, trotz Folter und Demütigung. Und für ihn ist Durka nicht mehr beängstigend denn er ist eigentlich nur lächerlich. Diese Ehrlichkeitseinlage von Rygel hat uns sehr gut gefallen. Auch wenn es für Aeryn nicht unbedingt die Situation verbessert hat, gewinnt der Dominar dadurch doch weiter Profil.

Supergut

Die Kamerafahrten in dieser Folge sind großartig, endlos lange Flure mit der Handkamera bis in die Szene hinein. Niemals hat die Moya so groß und echt gewirkt wie in dieser Folge, in der die Grenzen des Soundstages aufgehoben werden und man sich völlig in der Realität wähnt.

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Behind the scenes of Farscape


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2,5/5

Eine Nacktschnecke wird König

Endlich wird er mal hofiert, der Dominar

10114 – Das Wunder von Acquara

Sturm im Lande, am Abend des Rosenmontag trifft sich die Frell-Crew, Juliane, Sven und Tim um über diese faszinierende Folge zu sprechen. Der arme Raphael wollte eigentlich auch insbesondere bei dieser Folge gerne mitmachen, hat aber zeitlich leider nicht gepasst.

Erfahren wir doch heute etwas über die Hintergründe des ausschweifenden hynerianischen Reiches, dessen Souverän zufälligerweise ein Mitglied der Moya-Besatzung ist. Rygel darf also ein wenig dynastische Luft schnuppern, aber erst am Ende der heutigen Folge. Der Weg dahin ist steinig und schwer.

Der schwangere Leviathan ist schuld

John macht auf Robinson Crusoe

John hat keinen Nerv auf der Moya dabei zu helfen, Moyas Schwangerschaftverstopfungen zu beseitigen, also steigt er in seinen Gleiter und macht einen kleinen Rundflug um mal runterzukommen. Leider entscheidet Moya in dem Moment auf Stellarbeschleunigung zu wechseln und John zurück zu lassen. 3 Monate später findet ihn die zurückgekehrte Moyacrew auf einem bewohnten Planeten unter lauter buntgekleideten Leuten, die in einem schwierigen Staatsgeflecht aus Religion und knallharten Gesetzen leben.

Ja, ich fummele einfach mal ziellos mit diesem Metallspies in Deiner Wunde herum…

Die Kostüme in dieser Folge hätten dem jüngst verstorbenen Karl Lagerfeld vermutlich die Tränen in die Augen getrieben… Vor Abscheu! 😉 Soviel Lila, soviel Polyester, soviele Assecoirs. Wir sehen großzügig darüber hinweg und erfreuen uns an Johns Angelversuchen. Mit einer selbstgebastelten Mischung aus Angel, Harpune und Armbrust fängt er einen überdimensionierten Wasserkäfer. Anscheinend eine der Hauptnahrungsquellen der Einheimischen. Später gibt es dieses Viech auch als Dörrfleisch zu futtern. Wir freuen uns über dieses wasserdichte Puppet, dass noch so herrlich strampelt, während es John aus dem Wasser zieht.

Eigentlich ein netter Typ, der Grandeur. Mit seiner Tochter und der fiesen Priesterin.

Seine Auseinandersetzungen auf der zwischenmenschlichen Ebene mit dem Dorfschläger, seiner fiesen Priestermutter und der anschmachtenden Häuptlingstochter ziehen sich etwas und die ständigen Kämpfe und Versuche John zu diskreditieren und den Häuptling zu manipulieren strengen uns etwas an.

Live & Chat

Diese Ausgabe des Frellpodcasts haben wir parallel auch live gesendet. Die dort zuhörenden User wurden mit Bildmaterial aus der Folge versorgt. So auch z. B. von Johns Robinson-Crusoe-Vollbart, den wir wirklich sehr übel fanden. Diese Meinung wurde allgemein geteilt. 😉

Gottseidank ist Rygel da

Ja, nicht die ganze Zeit easy living für Rygel

Rygel und D’argo sind auf dem Planeten eingetroffen um John zu retten. Leider saugt etwas auf dem Planeten allen technischen Anlagen die Energie ab so dass sie jetzt zu dritt gestrandet sind. Wir erleben supergute Laufszenen von Rygel, denn sein Schwebethron liegt als totes Stück Schrott irgendwo am Strand herum, also muss seine Eminenz die eigenen Füsschen bewegen.

Wir sind alle angetan von der Wendung, die die Folge nimmt, als sich herausstellt, dass Rygel der Dominar dieser gestrandeten Bevölkerung ist. Einer seiner Vorfahren hatte sie dort eingesperrt durch das Energiefressergerät. Warum ist nicht ganz klar, aber Rygel kann es außer Kraft setzen und Gottgleich mit seinem Schwebethron emporfahren um ganz nebenbei die Prophezeihung der Dorfgemeinschaft zu erfüllen und Ihnen dadurch die Freiheit zu geben, den Planeten verlassen zu können.

Nitpicking

Es ist getan. Das Volk wurde von seiner Eminenz befreit. Kleine Patschepfoten schalten böses Energiefressergerät aus.

Uns gefällt der emanzipierte Ansatz der Gesellschaft. Die Frauen sind gleichberechtigt und auch der Häuptling kann seiner Tochter keinen Ehemann vorschreiben. Das entscheidet sie selber.

Ungewöhnlich, dass die Moyacrew John 3 Monate lang gesucht hat. Die waren doch zuletzt alle sehr egoistisch und davon ist eigentlich in dieser Folge nur noch etwas bei Zhaan zu spüren, die sich doch recht agressiv mit Aeryn anlegt. Beide haben wohl auch etwas Angst davor, am Ende die beiden einzigen verbliebenen auf der Moya zu sein. Das würde Mord und Totschlag geben.

D’Argo hat zwei Herzen. Das wussten wir bisher nicht.

Das Dorf ist schön gebaut. Achtet mal auf den kunstfertig geklöppelten Eingangsbogen aus Zweigen. 😉

Aus dem Cast verlinkt

Jeremiah Johnson

Unsere Bewertung (in Harveys)

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3/5
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3/5
avatar Sven
3,5/5



 


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Blau blau blau – Der Wahnsinn der Delvianerfrau

Die dunklen Impulse

John ist übrigens verheiratet.. Dürfen wir vorstellen? Alex!

“Du bist das Süßeste, was ich seit gestern abend geküsst habe.” So kitschig klebrig beginnt diese Folge, die weithin als die schlechteste überhaupt bei Farscape gilt.

So richtig haben das Juliane und Raphael anscheinend vorher nicht realisiert, waren sie doch sofort bereit mit Tim über diese besondere Folge voller blauer Leute zu sprechen. Groooßer Fehler! 😉

Zugegeben, das war die erste Folge die ein wenig alkoholische Begleitung bei der Besprechung brauchte, die Handlung ist dermaßen verschwurbelt umfangreich dass es anders nicht zu ertragen gewesen wäre.

Gib mir Deine dunklen Impulse. Ich bin doch Deine Freundin!

Der Notruf eines gestrandeten delvianischen Tempelschiffes verführt Moya zu einer unangekündigten Stellarbeschleunigung, mit der Folge dass alle aus ihren Betten heraus fallen und man sich im jeweils individuellen Schlafgewand auf der Kommandoebene trifft.

Und das sind dann auch eher die lustigen Momente dieser Folge: Aeryn Sun, die eine Boxershorts von John trägt, und sich damit herausredet, dass sie ja gar nicht John gehört, da “Calvin” drin steht. Rygel XVI mit seinem niedlichen kleinen Samtmorgenmäntelchen und Ka D’Argo  im schwarzen Jogginganzug.

Nachwuchspriester Tuzak und Lorana

Anscheinend haben alle vom letzten mal geträumt, als sie mit einem Partner Beischlaf hatten. Und damit geht’s auch schon los mit der Schwurbelei.

Eigentlich gute Ideen, zum Beispiel die spezielle Nahrungsquelle im Tempelschiff, die ein aquatisches Lebewesen, halb Pflanze, halb Fisch produziert, versetzt Sushifan Raphael nicht zu Begeisterungsstürmen.

Auch die sich zum Verwechseln ähnlichen Delvianer bringen nicht mehr Zufriedenheit, geschweige denn Transparenz in die Handlung.

Verschmilz mit mir und sieh dich so wie ich dich sehe!

Soviel haben wir verstanden: Delvianer können auch Haare haben, allerdings sehen die dann aus wie frisch aus dem Toupetautomaten, sie haben es auf Pa’u Zotoh Zhaans Impulskontrolle abgesehen, die sie sich ungefragt nehmen und sie züchten trockene Wurzelstränge die irgendwie heilig sind.

Am Ende wird alles gut. John kann Zhaan vor dem Wahnsinn retten und sie steigt dadurch sogar um eine Stufe auf und ist fürderhin eine P’au der 10. Ebene. Was auch immer das bedeutet, wir erfahren es vielleicht in zukünftigen Folgen! 😉

Was war jetzt das Problem?

Zwei Personen. Eine Seele.

Kurz gesagt: Zu viele Handlungsstränge, zu ähnliche Charaktere, zu viele esoterische Gespräche, zu hohes Erzähltempo und im Hintergrund anstrengende schwülstige Musik.

Wir nehmen allerdings einiges an neuen Informationen mit. Zhaans Verbrechen gegen die Peacekeeper war, dass sie einen Kolaborateur ihrer eigenen Gattung im Liebesakt getötet hat. John Crichton verfügt über mysteriöse heilsame Gedanken und Rygels größte Angst ist, es noch kleiner zu sein, als er es schon ist.

 

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2,5/5
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1/5
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1/5

 

 

 

 

 


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