Backe, backe Kuchen Scorpi hat gerufen

Scorpius – Unheilschwangerer Blick

In den Tiefen des Bewusstseins

Endlich ist er da, der Scorpi. Und ausgerechnet heute hat die übliche Stammmannschaft keine Zeit. Daher hat sich unser Freund Gregor von unseren Partnerpodcasts Nerd & Krempel oder Der graue Rat bereit erklärt, einzuspringen und seine allererste Farscapefolge überhaupt zu sehen und zu besprechen.

Das kann spannend werden, jemand der weder die Vorhandlung kennt, noch die handelnden Personen oder Schwierigkeiten globaler Natur die wichtig für die Handlung sind, spricht über diese wegweisende Folge, in der nicht nur Scorpius sein Debut hat sondern auch Stark.

Aussprache und Crosskulturelle Anspielungen

Arija ist von Game of Thrones, Chiana ist nicht China und das unterirdische Zwergenkönigreich aus Herr der Ringe heisst Morja. Unser Leviathan ist aber Moya. Also muss der arme Gregor ertragen, dass er immer wieder geduldig von Tim korrigiert wird, aber es ist auch schwierig mit den ganzen neuen Namen! 😉 Dafür hat er es echt gut gemacht und wir haben so ein bisschen das Gefühl, Farscape hat einen neuen Fan. Vielleicht hören wir Gregor ja demnächst wieder bei uns. Dann hat er hoffentlich die ersten 18 Folgen aufgeholt. 😉

Die B-Handlung

D’Argo und Zhaan kümmern sich um Aeryn

Aeryn vergiftet sich durch die Beschädigung eines wichtigen Organs innerhalb von 50-60 Ang selbst. Crichton kommt auf die Idee für die Heilung Ersatzgewebe von anderen Sebarzianern zu organisieren, leider ist die nächste Möglichkeit dafür die aus der vorhergehenden Folge bekannte Gammakbasis, also eine bis an die Zähne bewaffnete Forschungsbasis der Peacekeeper.

Während John und Chiana also mit Aeryns Abfangjäger und verkleidet in der bewährten Larack-Captainsuniform die Moya verlassen können die zurückbleibenden sich noch einmal darüber bewusst werden, ob ihnen Aeryn wichtig ist und was es für Möglichkeiten gibt sie am Leben zu erhalten bis John mit der rettenden Gewebespende zurückkehrt. Nur so viel: D’Argo entdeckt eine verwandte Kriegerseele in Aeryn und hält sogar Händchen mit ihr.

Chiana voll gut getarnt 😉

Die A-Handlung

Auf der Gammakbasis läuft es zunächst für John und Chiana fantastisch. Alle lieben Chiana und wollen sie am liebsten direkt kaufen. John trifft auf eine alte Bekanntschaft die ihm buchstäblich den Arsch rettet, auch wenn sie dafür schändlich belogen wird. Auch das Heilmittel findet sich recht zügig an, aber ab da wird es schwierig.

John gerät in die Fänge von Scorpius, den auch Gregor bereits ab dem ersten Moment seines Auftretens für einen super Gegenspieler hält, der mit Sicherheit nicht nach dieser Folge verschwinden wird. Nachdem John einige Runden auf Scorpis Aurorastuhl gedreht hat und dabei einen Teil seines Wurmlochwissens hat durchscheinen lassen, ist die Gier von Scorpius geweckt und er möchte am liebsten direkt sein altes Lieblingsversuchskaninchen Stark gegen den leider recht wiederstandsfähigen John Crichton austauschen. Denn es geht nichts über Wurmlochwissen und das möchte unser Nosferatuclone auch gerne besitzen.

Dann taucht noch Crays auf und wird von Scorpius zur Zusammenarbeit gezwungen und am Ende dieser Cliffhangerfolge wird Aeryn geheilt aber John bleibt auf der Basis zurück und die letzte Szene zeigt ihn schreiend auf dem Aurorastuhl.

Hallo Stark. Mehr von Dir demnächt

Unsere Einschätzung

Am Ende waren wir uns einig, dass uns beiden diese Folge gut gefallen hat. Ein spannender Gegner ist ja fürderhin die halbe Miete und Chiana hat aufgrund ihrer nymphomanischen Begabung ein bisschen Erotik reingebracht. 😉

Ben Browder spielt die Schmerzen beim Durchforschen seines Gehirns auf dem Aurorastuhl sehr überzeugend, auch seine Verfassung in der Zelle als Scorpi ihm eine Pause gewährt wirkt mehr als mitleidserregend.

Jetzt sollte es in der Handlung von Farscape spürbar anziehen und wir freuen uns schon sehr auf die Besprechung der weiteren Folgen mit der Stammmannschaft insbesondere zur Auflösung des Cliffhangers, dieser 2-Episoden-Folge.

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
4/5
avatar Gregor
4/5

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Farscape (englisch) bei Amazon Prime Video – Gratis für Abonnenten


Rechte Bild: SONAR Entertainment
avatar Tim
4/5
avatar Gregor
4/5

Tod auf der Kostümpartie

Wirt für das intellante Virus. Armes gelbes Alien..

Die Jagd nach dem Fluchtvirus

Um die recht angespannte zeitliche Situation der Frell Stammcrew etwas aufzulockern, haben wir uns Verstärkung gesucht. Alex, unter anderem bekannt aus unserem Partnerpodcast Der graue Rat, verstärkt künftig die Mannschaft wenn es sonst zu lange dauern würde, bis wir die nächste Folge besprechen können.

Für sein Farscapedebut hat er sich eine wilde Jagd nach einem intellanten Virus ausgesucht, die auf der Moya stattfindet. Ein Peacekeepersonderkommando trifft dort auf einem defekten Marauder ein, im Gepäck ein höchst gefährliches, intelligentes Alienvirus. Dieses entkommt natürlich und der ganze schöne Plan der Moyacrew die Peacekeeper durch eine Aeryn/John-als-Peacekeeper und Zhaan-Rygel-Dargo-als-Gefangene zerfällt in tausend Stücke denn man muss gemeinsame Sache machen um die Gefahr zu bannen.

Gefangen sein ist doof, verkleiden ist toll

Leute, ich bin hier heute der Peacekeepercaptain.

Wenn man schon Gefangener spielen muss, dass wenigstens halbwegs komfortabel. Wir wundern uns, dass der arme D’Argo sich erneut die Ketten durch die Schlüsselbeinösen führen lässt. Das wollte er doch nie wieder zulassen, vermutlich ist es in dieser Folge das letzte mal. Da haben es Aeryn und John besser, sie laufen in gefundenen Peacekeeperuniformen auf. Und dem guten John steht die Captainskluft wirklich super, der ganze Charakter wirkt direkt herrisch und bedrohlich. Was so ein Highlight in der Cosplayerszene doch für einen Unterschied machen kann.

Wir lernen, dass Peacekeeper sehr besitzergreifend sind. Und dabei sind sie auch alles andere als freundlich: “Der Leviathan gehört mir, alles was darin ist, und Du auch”. 😉

Unlogisch

In ihrer alten Uniform fühlt sich Aeryn sichtlich wohl

Einiges ist aber wirklich unerklärlich in dieser Episode. Es beginnt schon am Anfang, als das Sonderkommando bei ihrem Besuch an Board der Moya mal eben die Fracht ihres Marauders demonstrativ entladen, statt sie dort im geschützten Flieger stehen zu lassen. Und wie verschafft sich Chiana den Zugang zu dieser Fracht? In dem sie den ultrabilligen 5-eckigen Schlüssel mal eben mit Knete abformt.

Aeryns Herausforderung

Neben der Haupthandlung beschäftigt sich diese Handlung auch immer wieder mit Aeryn, die hin- und hergerissen ist, zwischen Vergangenheit und dem was hätte sein können und Möglichkeiten die sie für die Zukunft haben könnte. D’Argo misstraut ihr zwischenzeitlich, weil es so aussieht als könnte Aeryn die Seiten wechseln. Tut sie natürlich nicht, aber es war knapp..

Und was ist sonst so krass?

John zimmert Zhaan so richtig übel die Faust ins Gesicht.

Chiana soll an Zhaans Bettzeug lecken (“Ieeh, hat hier eigentlich jeder einen Sextick?!?”)

John tötet eiskalt eine der Soldatinnen mitten im Satz.

Aeryn stirbt beinahe. Sehr dramatisch..

Aktuelles aus dem Farscape Universe

Zhaan baut im Handumdrehen ein Gegengift

Es gibt tatsächlich neues zu berichten, die Farscapemannschaft hat sich auf der Dragon Con getroffen und es gab seitens der Fans sehr viel positive Resonanz. Das ermutigt und Ben Browder gibt weitere Spannung hinzu (s. Video).

Wenn man dem glauben mag, dann arbeitet Brian Henson tatsächlich an neuen Farscape Stories. Man, das wäre toll wenn es wirklich demnächst mal eine Fortsetzung von Farscape gäbe! *DAUMENDRÜCKEN*

Wir nerven für Deutschland regelmäßig Amazon Prime Vide bei Twitter mit der Bitte, Farscape ins Programm zu nehmen. Insofern läuft die Bearbeitung des Deutschen Streamingackers, hoffentlich wächst da bald mal was! 😉 Ihr dürft da auch gerne gelegentlich mal nachfragen: https://twitter.com/PrimeVideoDE (@PrimeVideoDe).

Und hier das Video in dem Ben ein bisschen erzählt:

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2.5/5
avatar Sven
2/5
avatar Alex
3/5

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OK, auf dem deutschen Amazon Prime Video gibt es leider Farscape derzeit nicht, aber als Blu Ray Box!

Die sind eigentlich sonst sehr zuverlässig: SF Radio


Rechte Bild-/Audioausschnitt: SONAR Entertainment
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2.5/5
avatar Sven
2/5
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3/5

Moya goes RTL Plus

Schöner RTL Senderfarbeneffekt liebes Farscape Designteam

Ein Jenseits von Raum und Zeit?

Moya steht übles bevor, nicht nur die Geburt ihres Nachwuches sondern auch noch das Auseinanderreissen in Raum und Zeit in dem Bestreben der Mannschaft zu Diensten zu sein und zu beweisen, dass sie trotz Schwangerschaft noch verlässlich auf Stellarbeschleunigung gehen kann. Das kann sie leider nicht mehr wirklich, bleibt sie doch zwischen Raum und Zeit hängen auf der Grenze zu einer anderen Dimension und wird dort von einem Aufräumwesen in ihrer Existenz bedroht.

Juliane, Raphael und Tim sprechen über diese Folge und zu Anfang steht eins schon fest: Moya ist eigentlich schon toll. Sie hat Kühlschränke, Duschen, wäscht die Wäsche und sie hat (wie auch Pilot) ihre Ohren durch die DRD’s überall. Darum bleibt das verschwörerisch unzufriedene Gespräch der Besatzung am Anfang nicht vertraulich. Chiana will zwar auf die anwesenden DRD hinweisen, aber keiner hört auf sie. Selbst schuld, dass die hundetreue Moya mit dem halb ausgebildeten Pilot den Fehler macht sie in einen statischen Stellarbeschleunigungszustand zu bringen.

Mit Sicherheit sind die Schwangerschaftshormone an dem Schlamassel nicht ganz unschuldig. Wird doch auch Pilot über seine Versorgungsleitung davon beeinträchtigt. Witzig: Wir bekommen Moya im RTL Farbdesign in blau, rot und gelb zu sehen. 😉

NEIN! Nicht hier!!

Körperfunktionen

Große Freude haben wir an den vielen gestörten Verdauungsphänomenen in dieser Episode. In der Tat, in den jeweils sensorisch unterschiedlichen Moyadimensionen gibt es viele Auslöser sich zu übergeben. Klingt schlimmer als es ist, schon sehr lustig, wenn John immer wieder dahin kotzt wo D’Argo sich aufhalten muss. Was dieser natürlich überhaupt nicht komisch findet. Interessant dabei aber mal zu sehen: Die leere Pilotenkanzel und das Steuerpilot von Pilot ohne Pilot.

Sportlich herausfordernd

Raphael und Tim stellen fest, wären sie in Johns Lage gewesen, wäre der Dimensionsbruch im Kommandobereich oberhalb des Navigationstisches eine Herausforderung gewesen. Spätestens hier wäre Moya und ihre Besatzung verloren gewesen. 😉

Das fremde Wesen

Der Gegenspieler

Unser Alien der Woche ist diesmal ein Dimensionenhausmeister, den wir für die ganze Hinführung die in dieser Folge aufgebaut wird, doch etwas enttäuschend finden. Klar, sind hier die Proportionen verzerrt, aber etwas mehr als ein sphärisch bemaltes Puppenrückenteil in Makroaufnahme hätten wir uns dann doch gewünscht..

Unser Fazit

Die Folge hatte insgesamt ein sehr gutes Potential, schöpft es aber leider nicht aus. Nicht nur ist das Alien der Woche lieblos – darüber hinaus ist man nicht ganz konsequent sich bei den Dimensionen an den Sinneseindrücken der Moya-Besatzung entlangzuhangeln. Klar, “hier schmeckt es schlecht” ist schwierig darzustellen, aber es hätte noch andere Ansätze als nur Optik und Akustik gegeben. Schade. Enttäuschend auch die Rutschpartie im Wartungsschacht während John Alice im Wunderland zitiert. Raphael fühlt sich hier unangenehm an Star Trek Discovery und ihre Hau-Drauf-Themen erinnert. Wenn das nicht mal ein bösartiger Vergleich ist! 😉

Trivia: “Star Trek”-Fans dürfte interessieren, daß die Storyidee mit dem mysteriösen Wesen, daß sich seinen Weg durch Moya bahnt ursprünglich für TNG geschrieben wurde. Dort sollte die Enterprise auf ein altes, verlassenes Raumschiff stoßen, in welchem aber noch eine fremde Kreatur lebt. Für Farscape wurde die Idee mir multiplen Dimensionen erweitert.  (Quelle: sf-radio.net)

Alle wohlbehalten wieder in der selben Realität

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3/5
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3/5
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3/5

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Pilot rülpst doch..


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avatar Tim
3/5
avatar Raphael
3/5
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3/5

Weißt Du noch? Dein 10. Geburtstag..

Auf der Suche nach einer freundlichen Welt

In San Diego tobt zum Aufnahmezeitpunkt am 20.07.19 die Comic Con und die Fans der Serie feiern ausgelassen mit Darstellern, Produzenten und Künstlern das 20. Farscape Jubiläum.

Wir vom Frell Podcast gratulieren und verschenken uns zum Jubiläum mit einer neuen Ausgabe selbst, in der wir John auf dem Weg nach Hause und ein fremdes Alien Volk auf der Suche nach einer freundlichen Welt begleiten.

Mmmh, Regen. Sowas gibts woanders gar nicht.

Juliane, Sven und Tim geben sich nach einer kleinen vorsommerlichen Pause die Ehre und besprechen die Folge in der John endlich nach hause kommt. Oder zumindest kommt es ihm so vor, zunächst sieht er die Erde auch nur durch ein Wurmloch aus der Ferne. Aber dieser kleine Fingerzeig reicht aus um ihn Hals über Kopf die Zelte auf der Moya abbrechen zu lassen, sich von jedem zu verabschieden und mit dem Shuttle Kurs auf die kleine blaue Kugel am Ende des Wurmlochwirbels zu nehmen.

Im Laufe der Handlung stellt sich heraus: War ein Satz mit X. Denn die Erde ist dieser seltsame Abklatsch aus 7 Monate alten Erinnerungen, seltsam agierenden Menschen und einem völlig verwirrten John Crichton nun wirklich nicht.

Du riechst so gut, lass uns Sex im Gewitter haben

Was hat die Episode zu bieten?

Tim erinnert sich an das erste mal, als er die Folge gesehen hat und kündigt direkt zu Anfang an, dass hier mit einer breiten Palette an Emotionen zu rechnen ist. Freude, Ärger, Wut, Enttäuschung und Überraschung. Alles dabei. Gewürzt mit einer Prise Romantik (oder das was sich ein Drehbuchautor unter Romantik so vorstellt) umrahmt von einer gesellschaftskritischen Botschaft.

Sven denkt, dass der Titel eigentlich schon zu viel verrät. Was denkt ihr? Ist hier der Originaltitel ‘A human reaction’ wirklich besser?

In der Spiegelung deutlich besser als im Puppet-Original: Das Nomaden Alien

Die Handlung

Zu Beginn verwirrt uns noch, dass John für seine Audiotagebücher immer sehr großzügig mit dem Diktiergerät hantiert. Batterien und Tonband halten scheinbar ewig oder er hat in seinem Gleiter jeweils eine Kiste von beiden Ressourcen mitgebracht und muss deswegen nicht geizen. Aber schnell stellen wir fest, der Tenor der ersten Minuten dieser Folge ist auf Abschied eingeschwungen. Als würde alles auseinander gehen, als würde die Serie mit dieser Folge enden. Vorweg: So war es nicht, aber die Abschiedsstimmung war beabsichtigt.

Die Abschiedsszene ist sehr schön gemacht. Von jedem hat sich John auf seine Weise verabschiedet und man hat sehr schön gespürt wie die Charaktere inzwischen zusammengewachsen sind und ihre

Das Alien “in Natura”

jeweiligen Verbindungen hergestellt haben. Allerdings, von Pilot verabschiedet sich John nicht, aber der ist ja selbst schuld, er hätte sich ja zur Abschiedsfeier einfinden können! 😉

Nach der Rückkehr auf die Erde erleben wir eine ambivalente Handlung. Einerseits gruselige Momente, in denen die Moya Crew übelst untersucht, getötet, seziert und John drangsaliert wird. Anderseits eine Aeryn die das erste mal Regen erlebt (süß) mit John die Nacht verbringt und natürlich die Auflösung der Folge dass alles von fremden Aliens inszeniert wurde, die aber eine durchaus ehrenhafte Motivation dafür gehabt hatten.

Unser Fazit: Es ist immer sinnvoll nicht alles zu kennen, ein bisschen Unbekanntes sollte man sich für alle Fälle aufheben. Und sei es die jeweilige Toilette des anderen Geschlechts. 😉

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3.5/5
avatar Sven
3/5
avatar Juliane
2.5/5

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San Diego Comic Con – SDCC

Super Bowl? – Kein Bowling! 😉


Bildrechte: SONAR Entertainment
avatar Tim
3.5/5
avatar Sven
3/5
avatar Juliane
2.5/5

Chiana incoming

Durka der Schreckliche

Das rheinische Dreieck schlägt zu. Mary, Raphael und Tim besprechen diese vollgepackte Episode, in der es eben nicht nur um Durkas und Rygels gemeinsame Foltervergangenheit geht sondern auch um ein seltsam steifes Völkchen genannt Nebari und deren attraktive Vertreterin Chiana, die ab sofort auf der Moya auch dabei ist.

Durka hat die Haare schön

Aber eins nach dem anderen

Alles beginnt mal wieder mit Moyas Schwangerschaftsattitüden, die eine ungeplante Stellarbeschleunigung und den ebenso ungeplanten und abrupten Stopp derselben verursachen. Leider rammen sie beim Wiedereintritt in den Raum ein kleines Shuttle, deren Besatzung sich als ein blauer Elvis, eine blaugraue Gefangenene und einen ehemaligen Ex-Kommandeur der Peacekeeper herausstellt.

Letzterer wurde gehirngewaschen und trägt jetzt lange silberne Haare, die Raphael ausnehmend gut gefallen. Leider verliert er diese Haarpracht im Laufe der Folge, aber auch der anhängende Herr selber geht uns wieder verloren.

Enggepackte Handlung

Die Nebari sind also für die Zerstörung der Zelbinion verantwortlich, das ist interessant.

Elvis in the house

Scheint also eine Macht zu sein, die man ernst nehmen muss. Chianas Charakter war eigentlich nicht auf lange Sicht für Farscape angelegt, sollte sie doch eigentlich an dem Schuss den sie verpasst bekommen hat, sterben. Aber glücklicherweise haben sich die Produzenten der Show entschieden, sie dabei zu lassen. Wir sind der Meinung, man merkt bereits in dieser ersten Folge mit ihr, wie gut sie zur Crew dazu passt und wie sie das Beziehungsgeflecht mit neuer Spannung aufladen kann.

Für Zhaan ist sie zwar nur ein Balg, aber für Rygel eine kriminelle Komplizin, für John Schwester und für Aeryn Freundin. Das wird sich aber wohl noch entwickeln.

Durka hatten wir eigentlich für tot gehalten. Die Erklärung, warum er überlebt hat hinkt etwas. Warum nur hat er auf der Zelbinion ein Verwirrspielt mit Ersatzleiche inszeniert, wenn er doch eigentlich nur per Fluchtkapsel abgehauen ist? Dafür war wirklich noch Zeit?

Zunächst noch ängstlich, der gefolterte Rygel

Interessant und sehenswert ist auf jeden Fall, wie Rygel ihn gedanklich demontiert und ihm dann endlich nach 50 Zyklen auch in der Realität die Wahrheit sagt. Denn er hat ihn nicht gebrochen, trotz Folter und Demütigung. Und für ihn ist Durka nicht mehr beängstigend denn er ist eigentlich nur lächerlich. Diese Ehrlichkeitseinlage von Rygel hat uns sehr gut gefallen. Auch wenn es für Aeryn nicht unbedingt die Situation verbessert hat, gewinnt der Dominar dadurch doch weiter Profil.

Supergut

Die Kamerafahrten in dieser Folge sind großartig, endlos lange Flure mit der Handkamera bis in die Szene hinein. Niemals hat die Moya so groß und echt gewirkt wie in dieser Folge, in der die Grenzen des Soundstages aufgehoben werden und man sich völlig in der Realität wähnt.

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2/5
avatar Mary
3/5
avatar Raphael
2,5/5

Behind the scenes of Farscape


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2/5
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3/5
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2,5/5

Eine Nacktschnecke wird König

Endlich wird er mal hofiert, der Dominar

10114 – Das Wunder von Acquara

Sturm im Lande, am Abend des Rosenmontag trifft sich die Frell-Crew, Juliane, Sven und Tim um über diese faszinierende Folge zu sprechen. Der arme Raphael wollte eigentlich auch insbesondere bei dieser Folge gerne mitmachen, hat aber zeitlich leider nicht gepasst.

Erfahren wir doch heute etwas über die Hintergründe des ausschweifenden hynerianischen Reiches, dessen Souverän zufälligerweise ein Mitglied der Moya-Besatzung ist. Rygel darf also ein wenig dynastische Luft schnuppern, aber erst am Ende der heutigen Folge. Der Weg dahin ist steinig und schwer.

Der schwangere Leviathan ist schuld

John macht auf Robinson Crusoe

John hat keinen Nerv auf der Moya dabei zu helfen, Moyas Schwangerschaftverstopfungen zu beseitigen, also steigt er in seinen Gleiter und macht einen kleinen Rundflug um mal runterzukommen. Leider entscheidet Moya in dem Moment auf Stellarbeschleunigung zu wechseln und John zurück zu lassen. 3 Monate später findet ihn die zurückgekehrte Moyacrew auf einem bewohnten Planeten unter lauter buntgekleideten Leuten, die in einem schwierigen Staatsgeflecht aus Religion und knallharten Gesetzen leben.

Ja, ich fummele einfach mal ziellos mit diesem Metallspies in Deiner Wunde herum…

Die Kostüme in dieser Folge hätten dem jüngst verstorbenen Karl Lagerfeld vermutlich die Tränen in die Augen getrieben… Vor Abscheu! 😉 Soviel Lila, soviel Polyester, soviele Assecoirs. Wir sehen großzügig darüber hinweg und erfreuen uns an Johns Angelversuchen. Mit einer selbstgebastelten Mischung aus Angel, Harpune und Armbrust fängt er einen überdimensionierten Wasserkäfer. Anscheinend eine der Hauptnahrungsquellen der Einheimischen. Später gibt es dieses Viech auch als Dörrfleisch zu futtern. Wir freuen uns über dieses wasserdichte Puppet, dass noch so herrlich strampelt, während es John aus dem Wasser zieht.

Eigentlich ein netter Typ, der Grandeur. Mit seiner Tochter und der fiesen Priesterin.

Seine Auseinandersetzungen auf der zwischenmenschlichen Ebene mit dem Dorfschläger, seiner fiesen Priestermutter und der anschmachtenden Häuptlingstochter ziehen sich etwas und die ständigen Kämpfe und Versuche John zu diskreditieren und den Häuptling zu manipulieren strengen uns etwas an.

Live & Chat

Diese Ausgabe des Frellpodcasts haben wir parallel auch live gesendet. Die dort zuhörenden User wurden mit Bildmaterial aus der Folge versorgt. So auch z. B. von Johns Robinson-Crusoe-Vollbart, den wir wirklich sehr übel fanden. Diese Meinung wurde allgemein geteilt. 😉

Gottseidank ist Rygel da

Ja, nicht die ganze Zeit easy living für Rygel

Rygel und D’argo sind auf dem Planeten eingetroffen um John zu retten. Leider saugt etwas auf dem Planeten allen technischen Anlagen die Energie ab so dass sie jetzt zu dritt gestrandet sind. Wir erleben supergute Laufszenen von Rygel, denn sein Schwebethron liegt als totes Stück Schrott irgendwo am Strand herum, also muss seine Eminenz die eigenen Füsschen bewegen.

Wir sind alle angetan von der Wendung, die die Folge nimmt, als sich herausstellt, dass Rygel der Dominar dieser gestrandeten Bevölkerung ist. Einer seiner Vorfahren hatte sie dort eingesperrt durch das Energiefressergerät. Warum ist nicht ganz klar, aber Rygel kann es außer Kraft setzen und Gottgleich mit seinem Schwebethron emporfahren um ganz nebenbei die Prophezeihung der Dorfgemeinschaft zu erfüllen und Ihnen dadurch die Freiheit zu geben, den Planeten verlassen zu können.

Nitpicking

Es ist getan. Das Volk wurde von seiner Eminenz befreit. Kleine Patschepfoten schalten böses Energiefressergerät aus.

Uns gefällt der emanzipierte Ansatz der Gesellschaft. Die Frauen sind gleichberechtigt und auch der Häuptling kann seiner Tochter keinen Ehemann vorschreiben. Das entscheidet sie selber.

Ungewöhnlich, dass die Moyacrew John 3 Monate lang gesucht hat. Die waren doch zuletzt alle sehr egoistisch und davon ist eigentlich in dieser Folge nur noch etwas bei Zhaan zu spüren, die sich doch recht agressiv mit Aeryn anlegt. Beide haben wohl auch etwas Angst davor, am Ende die beiden einzigen verbliebenen auf der Moya zu sein. Das würde Mord und Totschlag geben.

D’Argo hat zwei Herzen. Das wussten wir bisher nicht.

Das Dorf ist schön gebaut. Achtet mal auf den kunstfertig geklöppelten Eingangsbogen aus Zweigen. 😉

Aus dem Cast verlinkt

Jeremiah Johnson

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avatar Tim
3/5
avatar Juliane
3/5
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3,5/5



 


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3/5
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3,5/5

Blau blau blau – Der Wahnsinn der Delvianerfrau

Die dunklen Impulse

John ist übrigens verheiratet.. Dürfen wir vorstellen? Alex!

“Du bist das Süßeste, was ich seit gestern abend geküsst habe.” So kitschig klebrig beginnt diese Folge, die weithin als die schlechteste überhaupt bei Farscape gilt.

So richtig haben das Juliane und Raphael anscheinend vorher nicht realisiert, waren sie doch sofort bereit mit Tim über diese besondere Folge voller blauer Leute zu sprechen. Groooßer Fehler! 😉

Zugegeben, das war die erste Folge die ein wenig alkoholische Begleitung bei der Besprechung brauchte, die Handlung ist dermaßen verschwurbelt umfangreich dass es anders nicht zu ertragen gewesen wäre.

Gib mir Deine dunklen Impulse. Ich bin doch Deine Freundin!

Der Notruf eines gestrandeten delvianischen Tempelschiffes verführt Moya zu einer unangekündigten Stellarbeschleunigung, mit der Folge dass alle aus ihren Betten heraus fallen und man sich im jeweils individuellen Schlafgewand auf der Kommandoebene trifft.

Und das sind dann auch eher die lustigen Momente dieser Folge: Aeryn Sun, die eine Boxershorts von John trägt, und sich damit herausredet, dass sie ja gar nicht John gehört, da “Calvin” drin steht. Rygel XVI mit seinem niedlichen kleinen Samtmorgenmäntelchen und Ka D’Argo  im schwarzen Jogginganzug.

Nachwuchspriester Tuzak und Lorana

Anscheinend haben alle vom letzten mal geträumt, als sie mit einem Partner Beischlaf hatten. Und damit geht’s auch schon los mit der Schwurbelei.

Eigentlich gute Ideen, zum Beispiel die spezielle Nahrungsquelle im Tempelschiff, die ein aquatisches Lebewesen, halb Pflanze, halb Fisch produziert, versetzt Sushifan Raphael nicht zu Begeisterungsstürmen.

Auch die sich zum Verwechseln ähnlichen Delvianer bringen nicht mehr Zufriedenheit, geschweige denn Transparenz in die Handlung.

Verschmilz mit mir und sieh dich so wie ich dich sehe!

Soviel haben wir verstanden: Delvianer können auch Haare haben, allerdings sehen die dann aus wie frisch aus dem Toupetautomaten, sie haben es auf Pa’u Zotoh Zhaans Impulskontrolle abgesehen, die sie sich ungefragt nehmen und sie züchten trockene Wurzelstränge die irgendwie heilig sind.

Am Ende wird alles gut. John kann Zhaan vor dem Wahnsinn retten und sie steigt dadurch sogar um eine Stufe auf und ist fürderhin eine P’au der 10. Ebene. Was auch immer das bedeutet, wir erfahren es vielleicht in zukünftigen Folgen! 😉

Was war jetzt das Problem?

Zwei Personen. Eine Seele.

Kurz gesagt: Zu viele Handlungsstränge, zu ähnliche Charaktere, zu viele esoterische Gespräche, zu hohes Erzähltempo und im Hintergrund anstrengende schwülstige Musik.

Wir nehmen allerdings einiges an neuen Informationen mit. Zhaans Verbrechen gegen die Peacekeeper war, dass sie einen Kolaborateur ihrer eigenen Gattung im Liebesakt getötet hat. John Crichton verfügt über mysteriöse heilsame Gedanken und Rygels größte Angst ist, es noch kleiner zu sein, als er es schon ist.

 

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2,5/5
avatar Raphael
1/5
avatar Juliane
1/5

 

 

 

 

 


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avatar Tim
2,5/5
avatar Raphael
1/5
avatar Juliane
1/5

Photogasmen und Bluthunde auf Tattoine

10111 Das Wurmloch ist an allem schuld

Aeryn und John sind in wissenschaftlicher Mission in Johns Shuttle unterwegs, als sie es tatsächlich schaffen, ein Wurmloch zu öffnen. Zu Johns Bedauern ist es instabil also kann er nicht Aeryn zu ihrem Glück zwingen und mit ihr in unbekannte Welten zu entschwinden. Dass das später noch ausdiskutiert werden muss, können Sven und Tim gut verstehen, die sich zur Besprechung dieser Episode zusammen gefunden haben.

Tattoine für Arme

Eigentlich ist der Planet mit seiner Wüstenkulisse nicht wirklich Tattoine für Arme sondern sehr schön inszeniert. Vieles erinnert an Star Wars und wir lernen Furlow kennen, die androgyne Mechanikerin mit einem Faible für Cigarren und Wurmlochforschung. Leider haben die Peacekeeper zuvor diesen Outer Rim auch schon entdeckt und dort eine Steckbriefdrone platziert die in wunderbaren 3D Hologrammen lauthals für die Ergreifung der geflohenen Moya Besatzung eine Belohnung verspricht.

Die Bluthunde: Rorf & Rorg

Die beiden angelockten Kopfgeldjäger sind vom Naturell her ein Bluthundpäärchen. Wir sind beeindruckt, wie schnell John das bemerkt und zu seinem Vorteil ausnutzt, in dem er sich als Alphamännchen in die Rotte hineinpöbelt und eine Zeitlang wirklich die Zügel in der Hand behält. Aeryn respektiert das, man hat fast den Eindruck sie ist überrascht von Johns ungeahnten Talenten.

Furlow – Resolut und Egoistisch

Ein interessanter Charakter den wir da kennenlernen. Sven hat schon etwas vorausgelesen und herausgefunden, dass sie anscheinend in dieser Folge nicht das letzte mal in der Serie zu sehen ist. Wir freuen uns darüber, sie ist auf ihre trashige Art und Weise irgendwie unterhaltsam und nicht vergleichbar mit einer anderen Figur die wir kennen. Anderswo wäre der Alien-Mechaniker vermutlich keine derart spezielle Frau gewesen. Farscape = mutiges Casting.

Auch Delvianer masturbieren

Wenn man schon in einem Teil des Weltalls unterwegs ist in dem es so tolle Strahlung gibt, dann kann man das auch ausnutzen. Als ob Z’han eine Wahl hätte. Zuerst ist es ja noch ganz nett in der Kommandokapsel Licht zu tanken. Denn das führt laut Pilot zu einem Photogasmus bei Delvianerinnen.

Wir Zuschauer bekommen ein weiteres Mal die Aussichtsterasse zu sehen und Z’han bemerkt später auf dem Planeten selber, dass es auch ungünstig sein kann, wenn man sexuell derart reaktiv auf ein zufällig auftretendes Phänomen reagiert. Denn die Bluthunde haben eine gute Nase und die halbe Besatzung hetzt auf dem Planeten ordentlich hin und her um Shuttle zu reparieren, D’Argo zu befreien und die vorübergehend erblindete Aeryn nicht in den Kugelhagel laufen zu lassen.

 

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3,5/5
avatar Sven
4/5

 

 

Aus dem Pocast verlinkt

Der Ionenantrieb

Die goldene Schallplatte der Voyager


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avatar Tim
3,5/5
avatar Sven
4/5

Erbrechen ins Weltall

DRD’s können auch bedrohlich!

10110 Geheimnisvolle Moya

Die Weihnachtszeit liegt hinter uns und auch das neue Jahr wurde erfolgreich eingeläutet. Noch kurz vor dem Jahreswechsel hatten sich Tim und Juliane für eine besondere Farscapefolge getroffen, es geht um eine geheimnisvolle Entwicklung im inneren der Moya, die dazu führt, dass der Crew die Luft ausgeht, Pilot kurz vor dem Verhungern steht und am Ende sich alle zusammenraufen müssen um die neue Situation zu meistern.

Aeryn angeklebt: Findet sie gar nicht gut

Mal wieder eine Peacekeepergerät

Der Auslöser für den ganzen Stress ist mal wieder die Suche und das Erfolgreiche Auffinden eines Peacekeepergeräts das die Moya an Cpt. Crays verraten könnte. Dargo bekommt den Auftrag einen Wartungsschacht danach abzusuchen, er findet ein Modul, tritt dagegen und setzt etwas frei, auf das Moya nicht gut reagiert. Sie gerät aus der Flugbahn, Dargo wird in den Weltraum “erbrochen” und danach wird alles noch viel verrückter. Am Ende stellt sich heraus, Moya ist schwanger, durch ein vorab platziertes Geburtskontrollgerät und so wächst jetzt also ein kleines Raumschiff in seiner Mutter heran. Da gilt es Nährstoffe und Energie zu verteilen und Moya möchte das zunächst am liebsten alleine tun. Allerdings setzt sie dabei falsche Prioritäten und so drohen Pilot und die Besatzung permanent zu sterben.

Leviathan Embryo

Besonderes in dieser Folge

DRD’s – Diese kleinen Helferchen kommen in dieser Folge gut zum Einsatz. Wir sind erstaunt wie viele es davon gibt, wie groß die Moya ist (mindestens 21 Stockwerke hoch) und was die kleinen Roboterhelfer nicht alles können und mit wem sie in Verbindung stehen.

Pilot scheint anfangs noch recht angefressen und etwas pampig zu sein. Könnte daran liegen, dass man ihm vor noch nicht all zu langer Zeit einen Arm abgeschnitten hat. Kann man also irgendwie verstehen.

Zhaan kümmert sich um D’Argo nach seinem Weltraumtrip

Heute kommt es noch einen Ticken krasser. Immerhin werden die höheren Bewusstseinsfunktionen der Moya mit der Flex durchgeschnitten, nicht ganz, aber zu großen Teilen. Das hat uns sehr erschreckt, auch wenn Aeryn aufhört bevor der Strang vollständig durchgesägt ist, geht doch schon ein recht großer Teil der Verbindung verloren. Wozu wird diese Lobotomie der Moya wohl in Zukunft noch führen? Das kann auch jeden Fall nicht folgenlos bleiben.

Die Haupthandlung dieser Episode beschäftigt sich mit der Schwangerschaft der Moya und die Zweithandlung mit der Vergangenheit von D’Argo, der eine sebarzianische Frau und mit ihr einen gemeinsamen Sohn hat. Sehr schön das Zusammenspiel mit den anderen, wie er Zhaan für Lolan und Rygel z. B. für seinen Sohn Jossi hält.

Unser Fazit

Schön gemachte Folge, wichtig für die Charakterentwicklung und überraschend, dass Moya hier vom technologischen noch stärker in den lebendigen Bereich verschoben wird. Ein Raumschiff, das schwanger werden kann und entsprechend über Prioritäten selbst entscheiden kann, schon etwas besonderes das es nur in Farscape gibt. Insgesamt ist die Folge nicht der Oberburner, aber solide gemacht. Wir fühlten uns gut unterhalten.

Unsere Bewertung

(in Harveys)

Juliane

 

Tim

 

 

3.5 von 5

 

3.5 von 5


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avatar Tim
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Endlich Allein Zu Zweit Oder Mopsige Grimmigkeit

10113 – Ein Phänomen, genannt Flax

Schrottwichtel Staanz sorgt für Abwechslung und Geschlechterverwirrung

2018, Podwichtel
Podwichtel für Frell
http://www.podwichteln.com/

Dass Crichton Transportkapselfahrstunden von Aeryn braucht, ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass es nun höchste Zeit für etwas Romantik ist. Es kann ja auch keiner ahnen, dass man dabei dann erst mal in einem unsichtbaren Piratenspinnennetz hängenbleibt. Immerhin ergibt sich so für die beiden ein Anlass, über das zu Leben nach dem Tod zu philosophieren und das romantische Repertoire vergangener Teenagertage zu reanimieren.

Inbegriff grimmiger Mopsigkeit: der zenetanische Oberpirat Kcrachic

Für Abwechslung auf der Moya sorgt die Ankunft des zenetanischen „Garbologisten“ Staanz, der begehrliche Blicke auf D’Argo wirft und Rygels Tadek-Spiel neue Impulse verleiht.

Zhaan erhält in dieser Folge nicht sehr viel zu tun. D’Argo dagegen sieht sich unerwartet vor eine schwierige Entscheidung gestellt – und nicht in erster Linie wegen der Geschlechterverwirrung, die beim Zusammentreffen unterschiedlicher Spezies schon mal entstehen kann.

Unser Team: die Podwichtel

Kälter als ein Froschhintern: proto-romantischer Fremdschämmoment zwischen Aeryn und Crichton

Die podwichtelnde Crew besteht aus drei Erst-und-auch-nur-teilweise-Sehern mit den Codenamen Moya, Rygel und Crichton, die ausnahmsweise nicht übers Stricken sprechen, sich aber bei der Einarbeitung in die unbekannte Frell-Materie alle Mühe gegeben haben.

Wir wünschen dem Team des Frell-Podcasts und natürlich den Hörerinnen und Hörern alles Gute, weiterhin viel Spaß mit Frell und Farscape und (je nach Vorliebe und Bedarf) frohe Festtage.

Vielen Dank dafür, dass wir euer Schiff für eine Folge kapern durften!

 

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Moya

 

Rygel

 

Chrichton

 

 

 

 

 

 

 

3.5 von 5

 

3 von 5

 

4 von 5

 

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