Erst das Fressen, dann die Moral

Namtar, ein großer Fan von Joseph Mengele

10109 DNA Mad Scientist

Die Moya Crew wird hauptsächlich von ihrem Wunsch getrieben, nach hause zu kommen. Natürlich ist “zuhause” für jeden ein vollkommen anderer Ort, aber um die Chance, diesen zu erreichen, zu erhöhen, müssen sie zusammenarbeiten.

Pilot muss einen Arm hergeben: Stell Dich doch nicht so an, Drama Queen! *sig*

In keiner anderen  Folge bekommt man bisher deutlicher zu verstehen, wie weit jeder einzelne zu gehen bereit ist, um dieses Ziel zu erreichen. Moral und Ethik zählen nicht mehr viel, wenn ein fremder Wissenschaftler für eine Sternen-Generalkarte einen Arm von Pilot fordert.

Aeryn hat kein zuhause mehr, zu dem sie zurückkehren kann, aber wenn perspektivisch alle die Moya eines Tages verlassen werden, muss sie auch eine Planung haben, wohin sie dann gehen kann. Dumme Idee… Sie wird des verrückten Wissenschaftlers neuestes Versuchsobjekt. Der Horror für Aeryn beginnt.

Namtar

Aeryn mutiert mit Pilot-DNS. Sieht nicht gut aus..

Unser böses Alien der Woche ist das Versuchslabortier Namtar, das einer überdimensionale Ratte in Leder und Schnallen unter einem riesigem Kopf ähnelt. Auf jeden Fall hat sich mit seiner Physis nicht wirklich auch sein Intellekt entwickelt. Für die weitere Perfektionierung seines Körpers verlangt er viel und bietet im Gegenzug wenig.

Unser Team

In 3er Besetzung bespricht Tim mit Erstseher Sven und unserer neuen Erstseherin Juliane diese international besonders gut bewertete Folge der ersten Staffel. In Folge 10105 baut Dargo sein Schilkwen, in dieser Folge taucht das Musikinstrument am Ende in einer versöhnlichen Atmosphäre wieder auf. Uns fällt es schwer uns davon einlullen zu lassen, von unserer Moya Crew sind wir diese Woche erstmal enttäuscht. da müssen sie schon einiges tun, um es wieder herauszureissen.

Hinweis: Julianes Audiosetup hat sich unbemerkt verstellt, daher wurde nicht das vorgesehene Mikrofon genutzt. Für die Audioeinbußen bitten wir um Verständnis.

 

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Juliane

 

Sven

 

Tim

 

 

 

 

 

 

 

3.5 von 5

 

4 von 5

 

4 von 5

 

avatar Tim
avatar Sven
avatar Juliane

Hallo Juliane

Frell Casting: Juliane

Wir machen es unseren Bewerbern nicht leicht. Das hat heute Juliane am eigenen Leib erfahren, als ihr Debutpodcast mal eben umgewandelt wurde in ein Vorstellungsgespräch bei allen unseren Zuhörern! 🙂

Wenn man entspannt podcasten möchte, ohne monatelang Abstand zwischen den Folgen in Kauf zu nehmen, muss man ein ausreichend großes Team haben.

Der Frell-Podcast hat da bisher ein kleines Personalproblem, da alle die bei uns mitmachen, einen ohnehin schon dichten Terminkalender haben.

Juliane hat auf unseren Hilferuf reagiert und auf Empfehlung von unserem lieben Raphael haben wir ihre Whocastbewerbung einfach annektiert und Juliane zu Frell geholt.

Sie hat Farscape bisher noch nicht gesehen, hat aber in Vorbereitung der heutigen ersten Folgenbesprechung alle Episoden aus Staffel 1 bereits aufgeholt.

Sehr fleissig. Damit lässt sich arbeiten. 🙂

Juliane hat Lust auf Farscape, einen interessanten Science Fiction Background. und eine schöne Podcaststimme. Dazu etwas Zeit übrig und so könnte es sehr gut sein, dass Ihr Juliane demnächst häufiger bei uns hört.

Aber lernt sie erst mal kennen und habt viel Spaß bei der heutigen recht kurzen Sonderausgabe!

avatar Tim

Hexe gegen Zauberer

Spacemagier/-vampir Maldis

10108 – Der Magier und die Gladiatoren

Endlich in Reihenfolge, das muss gefeiert werden und dazu hat sich Mary im Frell Team mit guten Nachrichten zurückgemeldet. Mit etwas Glück verläuft die restliche Zeit bis zur Erweiterung der Menschheit durch Mary höchstpersönlich problemlos und sie kann nun wieder regelmäßig dabei sein.

Die heutige Folge stellt uns einen der ikonischen Farscape Bösewichter vor. Maldis gibt sich ein Stelldichein.

Duzi duzi Du appetitlicher Doppelkopfvogel

Handlung

Rygel ist erkrankt und so muss die Moya Crew auf einem Handelsplaneten auf die Suche nach einem Heilmittel gehen. Das genießen eigentlich alle sehr, trifft man doch auf interessante rothäutige Außerirdische und mehrköpfige süße Vögelchen. Leider lebt dort auch in seinem versiegelten Schloss der böse Magier Maldis der auf nichts mehr Appetit hat als auf die Lebensenergie möglichst fremder Lebensformen. Da kommt unser John gerade recht, fremder geht es ja gar nicht mehr. Glücklicherweise existiert da ja auch noch dieser appetitliche Konflikt mit Byla Crays, den Maldis gekonnt in anfacht um seinen Appetit vor der finalen Hinrichtung seines Opfers zu stimulieren.

Der Dominar ist krank

Ein verrückter Testballon

Diese Folge, so stellt es der Produzent auch dar, war ein Versuch um auszuloten in welche Richtung man Farscape entwickeln könnte. Daher hat man einige Fantasyelemente eingebaut, die man im folgenden nicht mehr regelmäßig aufgegriffen aber mit denen man der Serie eine interessante Option gegeben hat.

Wir erleben einen vertieften Charaktermoment von Zhaan, die von ihrem rothäutigen Freund auf ihre dunkle Seite zurückgetrieben wird, um dem bösartigen Mordis etwas entgegensetzen zu können. Um dies zu trainieren soll sie ausgerechnet zur Vogelmörderin werden, das gelingt ihr aber aufgrund ihres gutherzigen Naturells nicht. Dass es ihr dafür mit Rygel gelingt und sie dies auch genießt, zeigt einmal mehr, dass auch in der Besatzung der Moja unausgesprochene Krisen existieren.

Hexe gegen Zauberer: Zhaan erkundet ihre dunkle Seite.

Uns gefällt dieser mutige Versuch mit einer Science Fiction Serie auch einmal Bereiche zu erkunden, die sonst völlig anderen Genres vorbehalten sind. Man muss sich wirklich fragen, ob im Jahre 2018 noch ein Produzent bereit wäre, eine Serie derart zu riskieren und eine Absetzung in Kauf zu nehmen, weil die Zuschauer verrückte Ideen nicht annehmen.

Die Episode hatte allerdings auch genug spannende Zusatzelemente zu bieten. Wir erfahren sehr viel über die Motivation von Crays, warum er Crychton jagt wie der Teufel die arme Seele und zu was er bereit ist, um seine Ziele zu erreichen.

Aus dem Cast verlinkt

Wer ist Mephisto
Laurence Olivier bei IMDB

Unsere Bewertung

(in Harveys)

Mary

 

 

Tim

 

 

3.5 von 5

 

 

3 von 5

 

avatar Mary
avatar Tim

Liebe und Frösche

Rygel in Nahaufnahme

10107 – Begegnung auf der Zelbinion

Die Folge fängt so schön an, eine Kamerafahrt aus dem Auge von Rygel heraus, auf die Brücke der Moya. Ein im Raum treibendes Peacekeeperschlachtschiff erregt das Interesse der Moya-Crew. Zumal es sich um die berüchtigte Zelbinion handelt, auf der Rygel nach seiner Gefangennahme vor vielen Zyklen erstmals von Peacekeeper Captain Durka gefoltert wurde.

Kuss. Blah. Blah. Crychton erkundet die Liebe mit Aliens.

Leider geht es nicht so spannend weiter wie der Anfang hoffen lässt. Wir erleben eine Folge voller Herzschmerz und Sehnsucht, Geständnissen und feuerspuckenden Fröschen. Zum Glück ist da noch die Zweithandlung rund um Rygels Bewältigungstherapie um die Foltererinnerungen in den Griff zu bekommen. Sonst wäre es eher eine Folge für den Valentinstag und nicht für die Erntedankzeit geworden. 😉

Das Frell Team

Nach einem verzweifelten Ruf in die Weiten des Podcastimperiums fanden wir Gehör beim Imperator Sascha himself, der Mary in dieser Folge vertreten hat. Vor langer Zeit hatte er bereits Farscape gesehen, das reichte aber anscheinend nicht, um ihn auf DIESE Folge vorzubereiten! 😉

Erlebt ein beispielloses Zweitseherexperiment, frische Eindrücke von Außen zu Farscape. Es fängt mit der Deutschen Stimme von Aeryn an und endet mit dem Fabrikhallencharakter der Zelbinion. Stichwort: Geocaching. Ungeahnte Vergleiche!

Die zerstörte Zelbinion treibt im Weltraum

Neben den eher schwülstigen Inhalten dieser Folge erleben wir zum Glück Weltraumkämpfe, die Installation eines Schutzschildes auf Moya und die glückliche Entscheidung des PK Tech Girl nicht auf der Moya zu bleiben und zu den Peacekeepern zurückzukehren. Auf dass wir sie nie wiedersehen… *hah, wer’s glaubt* 😉

Feuerspuckende Frösche in Farscape

Hinzu kommen an fragwürdigen Inhalten dieser Folge: Wasser im Weltraum, Parallelen zu “Das Boot” und die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Übersetzermikroben.

Bleibt festzuhalten: Wir freuen uns auf größere Interieure künftiger Peacekeeperschiffe, Scorpius und eine künftig geschützte Moya.

Der Gegner: Die Sheyangs

Der Quietschefrosch, den Tim meinte.

Der Frosch, den Raphael meinte.

Der Crazy Frog, den Sascha meinte.

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Raphael

 

Sascha

 

Tim

 

 

 

 

 

 

1.5 von 5

 

1 von 5

 

1 von 5

 

avatar Raphael
avatar Tim

Von Eicheln und Höhlenmolchen

Ja, das ist eine schöne große Eichel, die Du da hast. 😉

10106 – Die Wahrheit über Sykar

Luxanische Hyperrage ist ein gefährlicher Zustand, leider erfährt D’Argo ihn gerade und an wem lebt man so etwas besser aus als an einem männlichen Schiffskameraden?

So muss als Crichton die Folge mit Versteckspiel beginnen, denn dem ausflippenden D’Argo möchte er nicht begegnen. Aeryn und Z’han können sich über Johns unbequeme Situation herrlich amüsieren, des einen Leid ist halt des anderen Freund. 😉

Frell live

Und dass Crichton sich in so einer entwürdigenden Lage befindet, davon haben wir am Donnerstag, den 02.08.2018 als erstes den Zuhörern erzählt, die sich an der ersten Liveübertragung einer Frell-Aufnahme und dem

Seine Eminenz Rygel XVI tiefgefroren in Unterwäsche – Aeryn ausgeliefert.

zugehörigen Chat erfreuten. Unter https://podcastimperium.de/stream können zum passenden Zeitpunkt künftig unsere Hörer live der Aufnahme des FRELL Podcasts lauschen und ihren Senf dazugeben. Ein spannender Blick hinter die Kulissen, den sich auch bei diesem ersten mal einige nicht entgehen liessen. Wir kündigen den nächsten Termin wieder über unser Twitter-Account (@frellpod) an.

D’Argo geht’s gut

Zurück auf der Moya stellt Crichton erleichtert fest, dass D’Argo freiwillig das Weite gesucht hat. Zufällig befindet sich ein passender Planet in Reichweite, den er besuchen kann.

Auf der Suche nach D’Argo stellt die Moya-Crew bald fest, dass auf dem Planeten nicht wie zunächst gedacht alles Love, Peace & Harmony ist sondern dass das gesamte Volk unterdrückt wird und kurz vor der Auslöschung steht.

Rygel und seine explosiven Körperflüssigkeiten. Leicht klamaukig…

Was sind die Highlights?

Die Folge hat zwar eine relativ ebene Spannungskurve und auch einige Logiklöcher, aber die Umsetzung eines Drehbuchs, das den Niedergang eines Volkes zugunsten einer Droge *Schrägstrich* Waffenmunition zum Inhalt hat, ist unterhaltsam anzusehen. Die Kostüme, balinesisch geprägt, sind in ihrer Menge und Qualität sehr schön anzusehen und die Figuren exotisch aufgebrezelt.

Aeryn bekommt diesmal “ihren” Charakterentwicklungsmoment, der zeitweise die Tür aus dem Soldatenleben aufstößt und ihr zeigt dass es auch andere Themen gibt, in denen sie Talent hat und die so gar nichts mit Krieg und Kampf zu tun haben. In Kombination mit einer sehr ehrlichen Szene mit Pilot hat uns das angerührt und auch gut gefallen.

 

Unsere Bewertung

(in Harveys)

 

Raphael

 

Sven

 

Tim

 

 

 

 

 

3 von 5

 

3 von 5

 

3 von 5

 

avatar Sven
avatar Tim
avatar Raphael

Trau, schau, wem..

D’Argo misstrauisch

10105 Gefährliche Besucher an Bord

Raphael, Sven und Tim wollten die aktuelle Episode gemeinsam besprechen. Leider hatte die Rheinbahn in Düsseldorf etwas dagegen und unterstützte Raphaels Reisetätigkeiten nicht in erforderlichem Umfang. Also fand diese Besprechung nur zwischen Sven und Tim statt. Beide waren so vertieft in die Thematik, dass ihnen gar nicht auffiel, dass sie bis zum Schluss zu zweit waren. 😉

Wir bleiben auf der Moya

In dieser Folge geht es mal nicht auf fremde Planeten, Raumschiffe oder ins All. Wir bleiben gemütlich an Bord der Moya und verfolgen interessiert das Täuschungsmanöver unserer Aliens of the week. Matala und Verell werden aus den Trümmern ihres annihilierten Raumschiffes von der Moyabesatzung aufgelesen. An Bord ihres kleinen Shuttles haben sie nur bedauerlicherweise etwas sehr gefährliches mitgebracht. Dem ist

Grüne Explosionen. Davon hat die Folge einige…

zunächst von der Moya-Crew nur schwer auf die Schliche zu kommen, da die beiden Fremden entfernte Verwandte der Luxanischen Rasse sind und sie Ka D’Argo mit dieser Tatsache bequem um den Finger wickeln.

Was uns gut gefällt

Die CGI ist durchweg, insbesondere im Weltraum sehr gut. Das grünexplodierende fremde Raumschiff sieht aus dem Cockpit der Moya sehr schön aus. Das einfliegende Shuttle in den Hangar dann aus der Nähe zwar nicht so, aber dafür ist das enge Cockpit, die dortige Kameraeinstellung und die wechselnde Farbe je nach handelndem Charakter gut gestaltet.

Die Arbeit des Regisseurs Rowan Woods gefällt uns durchweg sehr gut. Nach seinem Debut in dieser Folge, wird er noch in 18

Der Kampfarenateppich

weitere Episoden von Farscape Regie führen und in einer der ikonischsten Folgen auch eine sehr spezielle Schauspielerrolle übernehmen. Auf diese Folge freut sich unser lieber Raphael schon sehr. Aber zurück in der aktuellen Folge, fallen uns dutzende kleine Gimmicks auf, mit denen der Regisseur dem Zuschauer Hinweise gibt und Stimmungen schafft. Ob es nun verzerrte Spiegelbilder sind, nicht blinzelnde Charaktere oder die Einführung eines Musikinstruments, das für die kommende Serie noch Bewandnis haben wird. Er macht seine Arbeit wirklich sehr gut, im Gegensatz zum Drehbuchautor. 😉

Aeryn landet in der Kampfszene mit Mattala betäubt genau in dem roten Dreieck des Arenateppichs. Was will uns der Künstler damit sagen? Wir wissen es nicht. Habt ihr eine Idee? 😉 Es sieht auf jeden Fall cool aus.

Und: Wir sehen zum ersten und einzigen Mal den Kühlschrank in Moyas Crewquartier! 🙂

Was wir zumindest schade finden

Pilot kommt in dieser Episode, und nach Empfinden unseres Erstsehers Sven, auch in den bisherigen Folgen, noch zu kurz. Da es sich um einen interessanten Charakter handelt,

Matala enttarnt

ist das schade. Auch heute sehen wir ihn nur kurz im Bildschirm.

Die ominöse Außenterasse wird nur indirekt erwähnt aber nicht gezeigt. John will vermeintlich dort “Luft schnappen” gehen. Was bei Aeryn für Verwunderung sorgt, denn Luft sei ja überall in der Moya ausreichend vorhanden.

 

Unsere Bewertung

(in Harveys)

Sven

 

 

Tim

 

 

4 von 5

 

 

2 von 5


avatar Tim
avatar Sven

Dominar eingesackt. Pa’u ausgepackt.

Virginia Hey als Pa’u Zotoh Zhaan

10104 – Der rote Kristall

Jetzt wo wir dank des Vorschaubilds zu dieser Episode eure Aufmerksamkeit haben: Ja, es gibt nackte Haut in dieser Folge von Farscape zu sehen. Oder ist es eher nackte Rinde oder Blattoberfläche? Das weiss man ja bei Delvianerinnen nie so genau.

Bei uns herrscht Ordnung

Völlig bekleidet, selbstverständlich, trafen sich Raphael und Tim an einem Samstagvormittag um sich mit dieser 4. Folge in der Produktions- und zweiten Folge in der Ausstrahlungsreihenfolge zu beschäftigen.

Es war hartes Brot. Zum zweiten mal nach 10102 versucht sich Regisseur Pino Amento am Farscape Material, ein durchwachsenes Ergebnis ist dabei herausgekommen. Wenigstens kommt der außerirdische Planet diesmal besser weg, und ob er nun durch CGI blau wurde oder umweltschutztechnisch höchst fragwürdig aus der Sprühdose, lassen wir mal dahin gestellt.

Auf jeden Fall geht es in dieser Folge hauptsächlich um Rygel, irgendwie. Aber hauptsächlich auch um Zhaan, irgendwie. Und hauptsächlich vor allem um Aeryn, D’Argo und John, die auf der Suche nach dem entführten Rygel allerhand Wissenswertes übereinander erfahren und für den Zuschauer anschaulich in Szene setzen. Also, ihr merkt schon, einen schönen Spannungsaufbau vermissen die Podcaster.

Anthony Simcoe als K’Dargo. Kontaktlinsen sind ja immer so eine Sache…

Das Gute

Was denken die Charaktere übereinander, was ist ihr Platz im Team und wie sind sie dahin gekommen wo sie jetzt sind? Schön, wir erleben noch ein bisschen Backgroundaufbau. Der fremde Planet wirkt vom ersten Moment an überzeugend, Raphael hat herausgefunden, dass der blaue Wald á la Avatar der 90er tatsächlich mit CGI eingefärbt wurde. Tim hat hier eher die Sprühdose im Hinterkopf gehabt.

Rygel eingesackt, im Hintergrund die blaue Planetenflora

“C’thulu”, das tintenfischartige Alien, das eigentlich Jotheb heisst und angehender Chef des 10.000 Planeten umfassenden Konsortiums werden soll, ist ein absoluter Höhepunkt. Hier macht der Jim Henson Workshop wieder eine sehr gute Arbeit, das Puppet ist auch bei Tageslicht recht vorzeigbar.

Das Problematische

Zhaan kann alles, Zhaan hat immer die einzig moralisch richtige Weltanschauung und Zhaan lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Zugegeben, Zhaan ist ein ganz toller Charakter auf der Moya, aber in dieser Folge stand sie uns doch ein wenig zu sehr als srahlendes Vorbild im Vordergrund. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen, auch wenn der Schwanzvergleich mit dem jungen Tavlek irgendwie witzig war.

John und seine popkulturellen Verweise. Heute haben wir gelernt, dass manche davon auch durch die Übersetzung ziemlich kaputt gehen und wir machen uns insgesamt Sorgen, dass die heutige Zuschauergeneration sie vielleicht schon gar nicht mehr vollständig verstehen kann. Oder kennt wirklich noch jeder Wiley Coyotee und den Roadrunner? *meep meep*

Unsere Bewertung (in Harveys)

Raphael

 

 

 

Tim

 

 

 

1 von 5

 

 

 

1.5 von 5

avatar Tim
avatar Raphael

Von Schlammpackungen und drögen Planeten

Die gewasserte Moya. Ungute Gefühle bei einem unserer Podcaster.

Die Zusammenkunft der Podcastenden zu dieser Episode war übermenschlich schwierig zu planen. Der eine versinkt in Arbeit, der andere in Wasser an Stellen wo es nicht hingehört und dann streikte auch noch zum dritten vereinbarten Aufnahmetermin die Technik.

Sparky, der Held des Tages.

Da fängt man doch an zu glauben, dass das Universum (oder Kahaynu – Erstseher: nicht klicken!) etwas dagegen hat, dass wir über diese etwas müde Folge (Folge 2 in der Produktionsreihenfolge, Folge 4 und 7 in der Ausstrahlung DE/US) sprechen. Sven und Tim starten zunächst alleine mit der Folgenbesprechung. Später gesellt sich auch noch Raphael dazu um einige erhellende Erkenntnisse einzubringen, die uns zuvor entgangen waren.

10102 – Ich, E.T. und die anderen

Es fängt eigentlich ganz spannend an. Ein schrilles Signal auf Moya, ein von heftigen Hirnschmerzen gequälter Crichton und ein Dominar der endlich mal ans Arbeiten kommt.

Schlecht aussehende Aliens, heute im Dutzend billiger.

Neben der spannenden Handlung rund um das Verstecken von Moya in einem Schlammloch, um die Signalrufe in den tiefen Raum an zuhörende Peacekeeperpatroullien zu verhindern, dem Entfernen eben jenes Signalgeräts und der Entdeckung, dass es eine Substanz gibt die auf Leviathane betäubend wirkt, gibt es leider noch den zweiten Erzählstrang auf dem Planeten.

Es ist schnell zusammengefasst: Alien sucht Leviathanbetäubungsmittel. Alien trifft auf rückständige Rasse und wird von dessen Militär gejagt. Alien freundet sich mit einzelnen Individuen der fremden Rasse an und verschwindet irgendwann wieder erfolgreich mit der gesuchten Chemikalie.

Aber bis es so weit ist, quälen wir uns gemeinsam mit Aeryn, D’Argo und John über einen all zu erdähnlichen außerirdischen Planeten (“sieht aus wie in Louissana”) und freuen uns doch an der ein- oder anderen Stelle, dass die Autoren sich auch selber über das billige Setting lustig machen. (“Diese Glübirne könnte auf der Erde hergestellt sein”).

Anthony Simcoe als Ka D’Argo. Wird gerne mal angekettet. Hat aber immer noch “Zunge”..

Abschließend bleibt noch festzuhalten: Z’haan kann Schmerzen teilen, Rygel hat nie gearbeitet, D’Argo und Aeryn verbindet ein Respekt unter Kriegern und John hat Heimweh. Und ach ja, Moya ist der zweite Leviathan in der Sagenwelt der Leviathane, der anscheinend jemals auf einem Planeten gelandet (und wieder gestartet) ist.

Und jetzt mal ehrlich

Cayde Tasker als Alien-Sohn Fostro. Der Elliot dieser Farscape-ET-Hommage

Ja, die Folge hat ihre Längen. Aber wir erfahren doch nebenbei einige spannende Dinge, die uns vorher nicht bekannt waren. Außerdem werden tiefgründige Gespräche geführt und Zugeständnisse gemacht, mit denen man nicht gerechnet hätte. Insgesamt also doch eine sehenswerte Folge und im Hinterkopf behalten wir immer die wohlige Hoffnung, dass das Geld das für das Setting in dieser Folge gespart wurde in das der nächsten Folge geflossen sein könnten. Lasst euch also überraschen wie es weitergeht.

Aus dem Cast verlinkt

Der Bechdel Test – Zur Messung der Feminismuskompatibiliät von Medienproduktionen?

avatar Raphael
avatar Sven
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Verfrellt

Raphaels Lieblingsalien der ersten Episode 😉

10101 – Premiere

“Im Ernst, brauchte es wirklich einen weiteren Podcast? Ihr macht das doch nur weil es gerade alle machen”…

Regenschirme gibt es überall.

Weit gefehlt, wir machen einen neuen Podcast, weil DIESER Podcast der Welt noch gefehlt hat. Der Welt verrückteste Science Fiction Serie fristet schon seit Jahren ein unverdientes Dasein in den Mottenkisten der Film- und Fernsehwelt und das muss dringend durch intensivste Beschäftigung mit dem Material beendet werden.

Los geht es heute mit der Nullnummer. Wer sind wir, was machen wir, warum sind wir dabei und worum zum Frell geht es bloss in der ersten Folge von Farscape?

Wer Farscape nicht kennt, hat jetzt mit unserem Podcast die Chance es kennenzulernen.

In lockerer aber konstanter Veröffentlichungsweise werden Mary, Raphael, Tim und Sven in wechselnder Zusammensetzung, jede einzelne der 88 vorhandenen Episoden dieser herausragenden australischen Serie besprechen.

Und natürlich wird die Homepagerubrik auch noch fertig, und das Logo ist auch nur übergangsweise. Die DRD arbeiten daran.

Dieser Podcast wird übrigens zum Jahrestag der Erstausstrahlung auf Nine Network in Australien am 19.03.(1999) veröffentlicht. Da uns Sydney 10 Stunden voraus ist, kommen unsere Hörer bereits am Sonntag, den 18.03. in den Genuss dieser Episode. ?

Ungewohnte Berührungen in neuen Welten. John Crichton (Ben Browder) und Pa’u Zotoh Zhaan (Virginia Hey)

Aus dem Cast verlinkt

Making of Farscape – Unter anderem Rygel am Fließband

Der echte John Creighton von der NASA

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