Substanzmissbrauch oder In den Abgrund springen und leben

Molnon (Anthony Hayes), Anführer der Jugendbande

Der Stein der Todgeweihten

Der Deutsche Titel klingt zugegeben sehr dramatisch. Es geht in der heutigen Folge primär um Jugendliche, die auf einem fürstlichen Begräbnisplaneten eine Gesellschaft entwickelt haben, in der man nicht alt werden sollte.

Juliane, Alex und Tim sprechen über die zweite Folge in Staffel 2, über die A-Handlung: Chiana auf der Suche nach etwas wofür es sich zu leben lohnt und die B-Handlung: Rygel der ein Grab plündert und mit einem Totenfluch zu kämpfen hat.

Eine Chiana Folge

Chiana schmerzgezeichnet

Chiana erfährt durch das Verstummen ihrer implantierten Lebensdisc, dass ihr Bruder Neiri wohl irgendwo in der Ferne gestorben ist. Ihre Trauer möchte sie mit John reflektieren, der hat aber keine Zeit, weil er an Moyas Steuerkonsole herumpfuschen möchte. Die arme Chiana, ständig sind alle so fies zu ihr.

Also hat sie sich eigentlich verdient auch mal Aeryns Abfangjäger zu moppsen und damit von der Moya zu flüchten.

Tiefgründige Handlung

Übel wie Chiana sich zu Beginn selbst den Bauch aufschneiden muss um die Lebensscheibe zu entfernen. Besser wird es später auch nicht für sie, wird sie doch nach ihrer Ankunft auf dem Planeten direkt von der ansässigen Jugendbande geschnappt und in die selbstmörderische Gesellschaft integriert.

Dieses Schallnetz, das die Springer auffängt könnte wie Juliane vermutet eine Sicherheitsmaßnahme für die Bauarbeiter beim Anlegen der königlichen Katakomben gewesen sein. Wo soll es sonst herkommen? Gute Frage..

Auf jeden Fall springen die Kids in den Abgrund, wenn sie 22 Zyklen alt werden, weil ihnen sonst eine fiese Strahlenversuchung droht. Aus dieser Selbstmordaktion haben sich die gesellschaftlichen Grundzüge entwickelt. Leider sehr passiv aggressiv und das Individuum nicht besonders wertschätzend.

Transparenz kann in der Schwangerschaft nicht schaden.

Ausstattung & Kulisse

Erneut bekommen wir neue Kostüme zu sehen. Aeryn und John sehen aus wie unmittelbar aus der Matrix extrahiert, mit ihren langen schwarzen Ledermänteln. Aber insgesamt sehr schick!

Der Begräbnisplanet ist wieder schön inszeniert. Im Gegensatz zur einfachen Kulisse in der letzten Folge.

Lustig die mit Augenzwinkern erwähnten Tunnelsysteme. Aeryn zu John: “Sehen Tunnel nicht überall gleich aus”? Damit ist schon klar, wenn bei Farscape Tunnel zu sehen sind, sind die NATÜRLICH unterschiedlich, sehen nur gleich aus! 😉

Rygel und sein verfluchter Schatz

Der Sinn dahinter

Alles in Allem ist Chianas Versuch, etwas zu finden wofür es sich zu leben lohnt, doch sehr nachvollziehbar. Parallelen zur heutigen Hochhausspringerszene sind hier deutlich zu sehen. Nicht nachvollziebar ist, wie schnell die Handlung in der Folge von totaler Enttäuschung, Bevormundung, Wut und Enttäuschung zu vollkommenem Vertrauen und Zuneigung wechselt. Auf jeden Fall haben wir ein Happy End und eine schöne Chrichton/Chiana-Szene in verdrehter Pose.

Am Ende bietet die Episode aber irgendwie doch keine Moral. Wahrscheinlich wussten die Autoren selber nicht, worauf sie hingearbeitet haben. Wir freuen uns auf bessere Folgen und bewerten einfach bis dahin entsprechend. 😉

Zitate

>> Eines Tages blinken Hustenbonbons. Je mehr desto wirksamer (Tim)
>> Erstaunlich, dass Rygel mit den kurzen Stummelärmchen einen Transporter fliegen kann (Tim)
>> Die Pilzesser laufen komisch. Jugendliche Swagger aber in Zeitlupe (Juliane)
>> Filmküsse macht man doch heutzutage gar nicht mehr (Juliane)
>> Ich möchte mehr B-Handlung mit Pilot haben (Juliane)
Die berühmte Pose

Aus dem Cast verlinkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Buildering

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
2,5/5
avatar Juliane
2/5
avatar Alex
2/5

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avatar Tim
2,5/5
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2/5
avatar Alex
2/5

Sei mein Love General

Lust und Schmerz liegen für D’Argo dieses mal nahe zusammen

Das Ritual der Erneuerung

Ka D’Argo hat das zweifelhafte Glück auf eine sterbende Orican-Priesterin zu treffen. Da sich diese verjüngen kann (mit von der Moya geklauter Energie), kann er die Gelegenheit nutzen und endlich mal wieder Beischlaf mit der eigenen Art praktizieren. *cringe*

Schön für D’Argo, Fremdschämmomente für John und auch für uns, die wir uns im Trio aus Alex, Gregor und Tim zusammengefunden haben um uns über luxanische Volksrituale zu informieren. Und dann das..

Die alte Hexe Nilaam bevor sie sich verjüngt

Es beginnt noch harmlos mit einem fiesen Mattepainting, enttäuschend für Farscapeverhältnisse, haben wir doch erst im letzten Podcast die schicken Paintings gelobt. Es ist diesmal kein schöner Planet und das obwohl das Bild des Außenpostens als Vorlage die Sagrada de Famiglia in Barcelona zum Vorbild hatte. Leider nicht mal annähernd so schön gelungen wie das Original.

Zhaan, John und D’Argo treffen in glänzenden neuen Kostümen auf dem Planeten ein. Gregor erinnert Johns tolles Lederoutfit an die Zenobiten aus Hellraiser.

Auf dem Planeten

Nilaam in jung, äußerst sexhungrig..

Die Priesterin und ihr Diener leben anscheinend völlig allein in einem riesigen Palast auf einem einsamen Planeten. Was treiben sie da nur so allein? Warum ist das alles so herrschaftlich? Das passt alles nicht so ganz.

Nilaam ist zunächst recht ungehalten, als das Team bei ihr eintrifft. Warum die drei da sind, ist uns auch nicht ganz klar. Neugier?! Als sie D’Argo erkennt, wirft sie ihn zunächst raus, vielleicht weil sie neidisch auf seinen schönen Bart ist? Aus der Trivia wissen wir, dass die weiblichen Luxaner produktionsseitig zunächst auch als Bartträger geplant waren. Nein, D’Argo hat mit den Tattoos auf seinen Tentakels ausgegeben, dass er den Rang eines Generals trägt. Das stimmt aber nicht, er ist auch viel zu jung dafür.

Die guten Gründe die er dafür hatte, kann er später noch darlegen, und dann gehts auch bald los damit die Orican in den Tod zu begleiten. Interessante Frage, die John später aufwirft: Was ist an den Orican eigentlich so f**** besonders, dass sie nicht alleine in den Tod gehen können, wie jeder andere auch? Berechtigte Frage..

Waschtag, Chiana im Amnexustrog

Amnexus? “Wann bin ich eigentlich zu Deiner Sklavin geworden?”

Sehr witzige Szenen als wir zum ersten mal Chiana in der Waschschüssel erleben. Sie wäscht für Leute die sie nett findet, als Aeryn ihr dreckiges Zeug dazu schmeisst mit der Aufforderung: “Wasch das auch”, weigert sie sich mit dem Hinweis, wann wäre sie eigentlich ihre Sklavin geworden. Sehr schlagkräftig und witzig. Das Verhalten von Aeryn natürlich grottig.

Als D’Argo auf dem Planeten Schmerzen erleidet, horcht Chiana auf der Moya auf, als hätte sie es gehört. Was soll das? Wie funktioniert das? Ist Chiana schon irgendwie mit D’Argo verbandelt? Seltsam..

Der Dominar zum Korken degradiert

Rygel stopft das Loch

Jetzt wissen wir auch: Rygels Hintern passt perfekt in Hüllenbrüche, zumindest in den Bruch, der auftritt aufgrund der Folgen von Nilaams Energieabzug. Comedy Relief Momente..

Im Zuge der Analyse erfahren wir einige interessante zeitliche Hintergrunddetails über Leviathane und ihre Piloten. Leviathane leben ca. 300 Zyklen, Piloten leben in natürlicher Umgebung ca. 1000 Zyklen. Sprich sie opfern für ihre mobile Existenz als symbiotische Lebensform auf einem Leviathan knapp 700 Zyklen ihrer Lebenszeit. Das ist schon harter Tobak oder Rock’n’Roll Lifestyle. 😉

Zum Glück ist Moya nach Angaben von Pilot noch jung. Also bleibt noch viel Zeit, bis sie wirklich erste Alterserscheinungen zeigen wird.

Chiana ist gefangen

Einblicke und Erkenntnisse

Interessant finden wir, dass das Aussehen von D’Argo in die Handlung eingebaut wurde, hier die Tätowierungen auf seinen Tentakeln als Rangabzeichen. Schöne Idee.

John ist von Beginn an permanent sehr genervt und gegen die Orican voreingenommen. Er hatte ja im Grunde recht, aber es war deutlich zu übertrieben dargestellt.

Warum ist die Orican nicht früher mal zurück zu ihren Leuten gereist wenn sie “Luxan Prime” doch so vermisst? Jetzt ist sie zu alt, aber sie wüsste wo sie hinmuss. Leider stirbt sie endgültig, bevor sie D’Argo die Adresse geben kann. Pech..

Farscape zeigt nach der Story rund um Mordis erneut “Magie”. Das verschiebt diese Science Fiction Serie leicht in den Fantasybereich. Mutig aber es funktioniert.

Anthony Simcoe wurde extra für die Kamera so drappiert, dass der Makeup Ansatz am Hals nicht sichtbar ist. Diese Information schreit für uns geradezu nach einem neuen Podcast: D’Argo sein Hals? 😉

Diese ganze Sexsache und die tiefe Verbindung zwischen D’Argo und Nilaam können wir nicht nachvollziehen. Die ganze Sache ist super gespielt, aber erreicht den Zuschauer nicht richtig. Gottseidank gibt es die Chianaszenen die humorig vieles wieder rausreissen.

Eine Lösung für dieses Dilemma wäre gewesen, dass man die Nilaamhandlung über mehrere Episoden aufgebaut hätte. Das hätte dem ganzen mehr Tiefe gegeben und bestimmt besser funktioniert.

Nilaam ist tot, D’Argo am Boden zerstört. Aber das Leben geht weiter

Zitate

>> Ich hab Rygel in meinen Notizen als "Der Kleine Londo" (Gregor)
>> Der schwebende Säbel im Raum war für mich irgendwie zu viel (Alex)
>> Ihr Outfit ist ein bisschen Star Wars (Gregor)
>> Geiler schmutziger angezogener Sex (Alex)

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3/5
avatar Alex
3/5
avatar Gregor
3/5

Aus dem Cast verlinkt

SF-RADIO.NET ist tot


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3/5
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3/5
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3/5

Flora, Fauna, Fressen und fiese Forscher

(Francesca Buller als M’lee) Huuuunger…

Flora und diese fleischfressenden Wesen

Auch Frell ist erfolgreich im Jahr 2020 angekommen, mit einer tierisch pflanzlichen Folge rund um Fressen und gefressen werden, Machtproben und Vertrauensbeweisen.

Tim bespricht kurz vor Staffelende mit Alex diese Folge die sich nicht nur durch grandiose Kostüme (vermutlich mit diversen eingebauten Lichterketten) auszeichnet sondern auch durch diverse Handlungsstränge die Besprechung etwas unruhig hin- und herspringen lässt.

Fun fact vorneweg. Francesca Buller, die in dieser Episode ein Kalziumverzehrendes Wesen verkörpert ist zum Produktionszeitpunkt der Folge bereits 10 Jahre mit Hauptdarsteller Ben Browder (John Crichton) verheiratet. Gemeinsam haben sie 2 Kinder und leben inzwischen in Los Angeles.

“Das Boot” lässt grüßen

Scorpi (Wayne Pygram) verliert die Geduld mit Crays

Moya und ihr Nachwuchs müssen heute im Modus grau operieren und Stille wahren. Daher sind alle Aggregate für Wärme heruntergefahren und die Moya Besatzung muss frieren. Wir fühlen uns an die Stilleszene aus “Das Boot” erinnert, seltsam nur, dass der eingehende Notruf von einem nahen Asteoriden von Moya aber nicht von den sich in der Nähe befindlichen Peacekeepern empfangen werden kann.

Crays ist gemeinsam mit Scorpius auf der Jagd nach den Flüchtingen, die ganze Episode ist durchzogen von deren Machtkämpfen. Letzendlich ist zwar Crays der Kommandant des Kreuzers aber Scorpius weiss sehr genau, wie er ihn unter Druck setzen kann. So sehr, dass es gegen Ende wirklich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen beiden kommt, die Crays verliert. Damit dürfte klar sein, wer in den kommenden Folgen die Hosen bei den Peacekeepern anhaben wird.

Kulisse

Wie für ihn gemacht. Scorpius fläzt sich auf Crays Thron herum

Zunächst war es nicht ganz klar, wo wohl die Außenszenen gedreht sein könnten, der Urwald sieht nicht typisch australisch aus. Wenn man allerdings daran denkt, dass auch das Dschungelcamp im australischen Urwald gedreht wird, ist es doch recht plausibel.

Wir bekommen außerdem einen der Moya Transporter mal etwas näher zu sehen, als er gelandet im Urwald steht. Ein treffender Vergleich dürfte es sein: Amerikanischer Schulbus auf Stelzen. 😉

Auch das Peacekeeper Kommandoschiff hat heute wieder einige Offenbarungen zu bieten. Crays hat sein privates Quartier scheinbar zum Thronsaal umgebaut in dem er die Köpfe getöteter Feinde als Dekoration rund um seinen samtbezogenen roten Thron drappiert hat. Scorpius sieht in diesem Thron deutlich passender aus, wir sind wieder sehr begeistert wie genial Wayne Pygram diesen Charakter verkörpert. Aber auch die Musik tut ihr übriges die sich ins “unheilschwangere” verändert, wenn Scorpius auftritt.

Wer ist gut – wer ist  böse?

(Marton Csokas als Br’nee) Netten Pilz hast Du da am Kopf.

Für Zhaan ist der Asteorid der nur von Pflanzen bevölkert ist, der sprichwörtliche Garten Eden. Wir fragen uns allerdings wie es sein kann, dass scheinbar mal Tiere auf diesem Asteoriden waren, denn dafür für M’Lee und ihre Familie dort angesiedelt. Ihr Gegenspieler, der Botaniker Br’nee der selber etwas wie sein Forschungsgegenstand aussieht entpuppt sich zunächst als gut, dann wieder als böse. Man muss permanent überlegen zu wem man denn jetzt hält. Spätestens allerdings als Br’nee herausfindet, dass Zhaan Delvianerin ist und damit für ihn ein höchst interessantes pflanzenbasiertes Objekt und er sich ihrer bemächtigt, steht fest, dass Br’nee der Bösewicht ist.

Zum Glück wird er vom Vergrößerungsstrahl der von John aktiviert wird um Zhaan aus ihrer miniaturisierten Gefangenschaft zu befreien sauber in der Mitte durchgeteilt und wird dadurch zum Fressen für M’Lee. Sehr schöne Lösung wie wir finden. Das große Fressen kommt ja dann noch in Form tausender Peacekeeper die in Kürze den Asteoriden betreten werden. Das wird M’Lee allerdings bei aller cleverness und Überlegenheit über mehrere Zyklen nicht überstanden haben. Aber wir hoffen sie hatte wenigstens ein angemessenes Festmahl bevor man ihr den Garaus gemacht hat.

Unser Fazit

Die Folge selber ist Durchschnitt. Aber es werden doch einige wichtige Erklärungen geliefert. Scorpius ist anscheinend kein normaler Peacekeeper, Zhaan ist Pflanze und Aeryn verbindet weiterhin etwas besonderes mit den Leviathanen.

Unsere Bewertung (in Harveys)

avatar Tim
3/5
avatar Alex
3/5

Aus dem Cast verlinkt

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3/5
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3/5

Hexe gegen Zauberer

Spacemagier/-vampir Maldis

Der Magier und die Gladiatoren

Endlich in Reihenfolge, das muss gefeiert werden und dazu hat sich Mary im Frell Team mit guten Nachrichten zurückgemeldet. Mit etwas Glück verläuft die restliche Zeit bis zur Erweiterung der Menschheit durch Mary höchstpersönlich problemlos und sie kann nun wieder regelmäßig dabei sein.

Die heutige Folge stellt uns einen der ikonischen Farscape Bösewichter vor. Maldis gibt sich ein Stelldichein.

Duzi duzi Du appetitlicher Doppelkopfvogel

Handlung

Rygel ist erkrankt und so muss die Moya Crew auf einem Handelsplaneten auf die Suche nach einem Heilmittel gehen. Das genießen eigentlich alle sehr, trifft man doch auf interessante rothäutige Außerirdische und mehrköpfige süße Vögelchen. Leider lebt dort auch in seinem versiegelten Schloss der böse Magier Maldis der auf nichts mehr Appetit hat als auf die Lebensenergie möglichst fremder Lebensformen. Da kommt unser John gerade recht, fremder geht es ja gar nicht mehr. Glücklicherweise existiert da ja auch noch dieser appetitliche Konflikt mit Byla Crays, den Maldis gekonnt in anfacht um seinen Appetit vor der finalen Hinrichtung seines Opfers zu stimulieren.

Der Dominar ist krank

Ein verrückter Testballon

Diese Folge, so stellt es der Produzent auch dar, war ein Versuch um auszuloten in welche Richtung man Farscape entwickeln könnte. Daher hat man einige Fantasyelemente eingebaut, die man im folgenden nicht mehr regelmäßig aufgegriffen aber mit denen man der Serie eine interessante Option gegeben hat.

Wir erleben einen vertieften Charaktermoment von Zhaan, die von ihrem rothäutigen Freund auf ihre dunkle Seite zurückgetrieben wird, um dem bösartigen Mordis etwas entgegensetzen zu können. Um dies zu trainieren soll sie ausgerechnet zur Vogelmörderin werden, das gelingt ihr aber aufgrund ihres gutherzigen Naturells nicht. Dass es ihr dafür mit Rygel gelingt und sie dies auch genießt, zeigt einmal mehr, dass auch in der Besatzung der Moja unausgesprochene Krisen existieren.

Hexe gegen Zauberer: Zhaan erkundet ihre dunkle Seite.

Uns gefällt dieser mutige Versuch mit einer Science Fiction Serie auch einmal Bereiche zu erkunden, die sonst völlig anderen Genres vorbehalten sind. Man muss sich wirklich fragen, ob im Jahre 2018 noch ein Produzent bereit wäre, eine Serie derart zu riskieren und eine Absetzung in Kauf zu nehmen, weil die Zuschauer verrückte Ideen nicht annehmen.

Die Episode hatte allerdings auch genug spannende Zusatzelemente zu bieten. Wir erfahren sehr viel über die Motivation von Crays, warum er Crychton jagt wie der Teufel die arme Seele und zu was er bereit ist, um seine Ziele zu erreichen.

Aus dem Cast verlinkt

Wer ist Mephisto
Laurence Olivier bei IMDB

Unsere Bewertung

(in Harveys)

Mary

 

 

Tim

 

 

3.5 von 5

 

 

3 von 5


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avatar Mary
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